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Neue Broschüre : Leicht und handlich: Elisabeth-Kirche von A bis Z

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Ökumenische Zentrum St. Elisabeth stellt den neuen Kirchenführer vor. Zusätzlich ist ein Imagefilm zu der Elisabeth-Kirche in Damp in Arbeit.

Kurseelsorger Georg Hillenkamp kennt seine St. Elisabeth-Kirche in Damp. Ob die Stationen von Kreuzweg oder der Apostel, das Kreuz aus der ehemaligen Kirche „Die Insel“ oder die zahlreichen kleinen und großen Kunstschätze. Besucher des ökumenischen Zentrums können sich dank einer farbigen Broschüre jetzt auch einen fundierten Überblick verschaffen und die Kirche mit fundiertem Wissen besuchen. Erstellt hat den Kirchenführer Karen Wolff, die seit Pfingsten durch das Arbeitsamt (ArGe) gestellt die Elisabethausstellung betreut.

„Die Zeit war reif“, sagt Hillenkamp, der gemeinsam mit der evangelischen Tourismuspastorin Pastorin Brigitte Gottuk sehr froh über die Broschüre ist. Für Gottuk sei mit dem gemeinsamen Kirchenführer die evangelische Kirche in St. Elisabeth angekommen, nachdem am 29. November 2014 die Insel entwidmet worden war.

Für Karen Wolff, die als Multimedia-Producerin aus Winnemark bisher vor allem im Hörspiel- und Radiobereich tätig war, war die Arbeit in der St. Elisabeth -Kirche eine Bereicherung. Groß geworden in einem evangelischen Pastorenhaushalt ging sie in der 1984 eingeweihten Elisabeth-Kirche auf Entdeckungsreise. Wenn jemand mit einem anderen konfessionellen Hintergrund auf die Dinge schaue, dann habe er einen ganz anderen Blick, stellt Gottuk fest.

Das bestätigt Wolff nur zu gerne. Besonders die 14 Stationen der Kreuzigung Jesus in der Kirche zu entdecken und für den Flyer aufzubereiten, habe ihr viel Spaß gemacht, sagt die Winnemarkerin. Mit eigenen Fotos, aber auch mit Fotos aus dem Archiv von Hillenkamp, entstand so eine handliche zehnseitige Broschüre.

In kurzen Texten wird die Geschichte des Hauses, aber auch der verschiedenen Kunstobjekte in dem Gotteshaus vorgestellt, erläutert Wolff. Sie sei selber überrascht gewesen, wie eindrucksvoll vor allem auch die zwölf Stationen der Apostelkreuze seien. Besonders das Gespräch mit Zeitzeugen, aber auch ein Blick in historische Unterlagen machen die Lektüre kurzweilig. „So können Besucher ein Stück der Elisabeth-Kirche mitnehmen“, stellt Hillenkamp erfreut fest. Der Kirchenführer ist in einer Auflage von 1000 Stück gedruckt worden und wird kostenlos abgegeben. Es wird allerdings gerne um eine Spende gebeten, so Hillenkamp.

Er sei sehr froh über den Kirchenführer, den es so noch nicht gab. Es habe einen umfangreichen Vorgänger gegeben, der allerdings sehr viel Text enthielt und Besuchern nicht als Kopie mitgegeben werden konnte. Im Frühjahr 2015 war dann ein einseitiger Kirchenflyer entstanden, der sich allerdings noch stark an der Langversion orientierte. Das neue Heftchen sei nun optisch und inhaltlich gelungen, so Hillenkamp, der auch bereits eine weitere Aufgabe für Karen Wolff hat.

Noch bis Ende des Jahres hofft Wolff einen Imagefilm für St. Elisabeth zu erstellen. Vielen Menschen würde die Erfahrung zum Gebrauch kirchlicher Einrichtungen fehlen. Sie fänden die Dinge schön, wüssten aber über ihre Funktion wenig: „Wir sind ja kein Museum“, sagt Hillenkamp. In einem Film, dessen Drehbuch bereits bestehe, könnte vieles vorgestellt werden, so Hillenkamp weiter.

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