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Lehrerin mit ganzem Herzen - Anke Voermann seit 40 Jahren im Dienst

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Ascheffel | Anke Voermann, Leiterin der Grundschule Hüttener Berge, feiert heute ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. Eine kleine Feier im Kreise der Kolleginnen wird es aber erst zum Ende des Schuljahres geben. Dann soll sie auch die offizielle Jubiläumsurkunde vom Schulrat verliehen bekommen.

Am 17. August 1973 nahm Anke Voermann in Kiel an der Pädagogischen Hochschule ihr Grund- und Hauptschul-Studium auf. Ihr Referendariat absolvierte die heute 61-Jährige in Neustadt/Holstein. Nach ihrem zweiten Staatsexamen wechselte sie für ein Jahr an eine Realschule in Viöl, anschließend an die Grund- und Hauptschule nach Rickling, wo sie vier Jahre lang Hauptschüler unterrichtete. Voermanns weitere Station war dann von 1984 bis 1990 die Schule in Trappenkamp. Hier lernte sie auch ihren späteren Mann, Johannes Otten, kennen. Als dieser Schulleiter in Borgstedt wurde, ließ sie sich nach Hohn an die Grund-und Hauptschule versetzen. "Eine sehr schöne Zeit", erinnert sie sich gerne an die 15 Jahre. Die Hauptschüler, die handwerklich arbeiten wollten, hätten hier eine solide Ausbildung erhalten. Voermann begleitete ihre Schüler in den Praktika und bereitete sie somit sicher auf das Arbeitsleben vor. Wichtig sei der Jubilarin immer die Vermittlung von Tugenden wie Pünktlichkeit und Ehrlichkeit. Das zahlte sich aus: Von den Betrieben hätte es oft Bestätigungen für die Jugendlichen gegeben.

2005 übernahm Anke Voermann die Schulleitung in Ascheffel. "Das war goldrichtig", sagt die Pädagogin aus Brekendorf heute. Die Natürlichkeit der Kinder auf dem Land sei schon etwas Besonderes. Aber auch sie habe feststellen müssen, dass im Laufe der Jahre die Spielkreativität der Kinder geringer geworden sei. Viele Mädchen und Jungen sei zu oft in der Stube, würden durch Medien "überfüttert" werden, die Fantasie gehe verloren. Den Kindern merkte man diese Defizite an.

Den Kindern den bestmöglichen Grundstock für die weiterführende Schule mit geben und sie zur Gewaltfreiheit erziehen, das sind erklärte Ziele Voermann und ihres Kollegiums. Der Ruf der Ascheffeler Grundschüler sei daher auch gut. Sowohl in punkto Sozialverhalten als auch Leistungen würde sie oft positive Rückmeldungen der Schulen erhalten.

Wann sich Voerman aus dem Schuldienst verabschiedet, ob mit 63 oder 65, will sie von ihrem Gesundheitszustand abhängig machen. Zur Zeit fühle sie sich fit und sie habe gerade erst eine erste Klasse übernommen.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

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