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Breitbandausbau : Leerrohre liegen bereit - Glasfaserkabel kann kommen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Leerrohre werden in Schuby verlegt / Sanierung der K 63 beginnt Anfang Juli mit Vorbereitungen

von
erstellt am 04.Jun.2016 | 06:45 Uhr

Dörphof | Noch sind es leere Rohre, die derzeit parallel zur K 63 im Untergrund des Gehweges in Schuby verlegt werden. Bald schon soll durch die Leerrohre Internet in Lichtgeschwindigkeit durch Glasfaserkabel zu den Anliegern kommen. Die Verlegung im Gehweg im Ortsteil Schuby ist der erste Auftrag, den der Breitbandzweckverband der Gemeinden des Amtes Schlei-Ostsee und der Stadt Kappeln zum Ausbau des Breitbandnetzes für diese technische Variante vergeben hat, erklärten Verbandsvorsteher Hartmut Keinberger und Amtsdirektor Gunnar Bock, beim Blick in einen Übergabe- und Verteilerschacht in Schuby.

Seit Ende Mai ist die Firma Fülling aus Winnemark dabei, den Gehweg etwa 50 Zentimeter breit und rund knapp einen Meter tief auszuheben. Dort hinein werden einerseits ein 50 Millimeter messendes, lilafarbenes, Leerrohr, die „Autobahn“, und zwölf farbige schmale Leerrohre eingebaut. Provisorisch wird der Graben dann wieder verfüllt. Während später in das lilafarbene Rohr die Hauptverbindung zwischen Kappeln und Eckernförde (Hauptleitung) eingeblasen wird, nehmen die kleinen Rohre später die Hausanschlüsse auf, erklärte Jan Andresen, Bauingenieur des Amtes. In jedem Ortsteil wird künftig nur eine „Ausfahrt“ aus der Autobahn angelegt, von der aus die Hausanschlüsse dann in einem Verteiler abgezweigt werden.

Frank Göbel, Bürgermeister aus Dörphof, begrüßte den Baufortschritt und betonte, es hätte keinen Sinn gemacht mit dem Einbau der Leerrohre zu warten, während der Ausbau der K 63 kurz bevorstehe. Der Gehweg werde im Zug der Straßensanierung durch das Land neu asphaltiert. Das jetzt nicht zu machen, und später den Gehweg wieder aufzureißen, hätte man keinem Bürger erklären können, sagte er.


Ab Juli wird in Schuby die K 63 saniert


Die Verlegung der Leerrohre im Bereich Schuby kostet rund 90  000 Euro Netto, berichtete Bock. Die Gemeinde geht in Vorleistung. Die Kosten werden später vom Verband getragen. Gefördert wird die Leerrohrverlegung durch das Land mit 38  000 Euro Brutto. Keinberger dankte der Amtsverwaltung und vor allem der Bauabteilung für die umfangreiche Vorarbeit für den Ausbau der Straße samt Leerrohrverlegung.

Anfang Juli beginnen die vorbereitenden Arbeiten zur Sanierung der K 63. Ab dem 25. Juli beginnen die dreiwöchigen Asphaltierungsarbeiten, in denen es auch zu Umleitungen kommen wird. In den drei nachfolgenden Wochen wird ein Teilbereich der K 77 Richtung Winnemark ebenfalls neu asphaltiert.

Das Ausschreibungsverfahren für den Breitbandnetzausbau durch den Breitbandnetzverband sei gut angelaufen, mehr könnten sie nicht sagen, aber sie seien zuversichtlich, dass es einen Betreiber geben werde, so Keinberger und Bock.

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