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660 Seiten voller Geschichten : Lebendige Chronik interessiert nicht nur Windebyer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bei der Präsentation der Chronik in der Gemeindefreizeitstätte Frohsein nahmen auch viele Bürger aus umliegenden Gemeinden teil. Das Team erhielt viel Lob für seine Arbeit.

Nicht nur Windebyer Bürger waren am Sonnabend in die Freizeitstätte nach Frohsein gekommen, um die neue Dorfchronik in Augenschein zu nehmen, weit über die Region hinaus ist das Interesse an dem Buch groß. Das Chronik-Team präsentierte stolz sein 660 Seiten dickes Werk.

Bürgermeister Peter Pietrzak (SPD) freute sich über den Zuspruch und bedankte sich bei dem Redaktionsteam: „ Es ist vollbracht, die Chronik liegt fertiggestellt vor uns. Eine hervorragende Arbeit, die das Team geleistet hat. Es ist ein anspruchsvolles Buch mit einer klaren Gliederung, lesbaren Texten und wunderschönen Bildern geworden. Ein Buch, das nun in jeden Haushalt gehört. Für Geschichtsinteressierte ein wahrer Fundus.“

Peter Pietrzak erinnerte an die Anfänge, schon 1990 trat der Wusch nach einer Chronik und einem Wappen in der Gemeindevertretung auf, nachdem 2004 das Wappen fertiggestellt war, gab es 2010 dann endlich den Vorstoß auf die Chronik und das Team hat sich schnell gefunden. Gabriele Pochhammer skizzierte für die Besucher den Werdegang: „Der Zuspruch aus der Gemeindevertretung hat für uns viel bedeutet, eigentlich sind die 660 Seiten viel zu wenig, wir hätten noch so viel zu erzählen. Dank müssen wir allen sagen, die uns unterstützt haben. Darunter die Heimatgemeinschaft Eckernförde, auf deren Fundus wir immer wieder zurückgreifen konnten, das Landesamt für Denkmalpflege und nicht zu vergessen, der Fotoclub Eckernförde, der uns mit den wunderschönen Bildern geholfen hat, das Buch farbenfroh zu gestalten.“ Ganz schnell habe sich herauskristallisiert, wer in dem Team für einzelne Bereiche zuständig war. „Eine tolle Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren“, sagt Pochhammer.“

Für das Layout erhielten Dagmar Röhrbein, für die Kartenzeichnung Jan Bindseil und für die Ausarbeitung der Vor- und Frühgeschichte Oliver Scholz, anerkennende Worte. Das Team mit Gabriele Pochhammer, Irmgard Busch, Doris Niederhausen, Peter Büchert und Klaus-Peter Palenczat gaben an einzelnen Tischen für die Besucher einen Einblick in die Recherche der Chronikarbeit. Walburga Utecht aus Kochendorf (71) war fasziniert von einem Tagebuch, das noch in Sütterlin Schrift verfasst ist: „Geschichte kann so spannend sein, schade dass diese Schrift nur noch von wenigen gelesen werden kann, ich habe es noch gelernt.“

Der Ansturm auf den Büchertisch war groß. Schnell fand sich die Windebyer Chronik in den Händen der Gäste wieder. Auch Johannes Dose und Dr. Klaus-Dieter Kohrt mussten umgehend einen Blick in die Chronik werfen. Johannes Dose aus Fleckeby interessiert sich seit langer Zeit für die Besitzverhältnisse der Gutsbetriebe und Alleen der Region: „Es ist eine spannende Zeitreise, auf die man sich begibt.“

Kohrt leitet in der Heimatgemeinschaft eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Familienforschung beschäftigt. Für beide gilt dem Team viel Anerkennung für die Chronik-Arbeit. Geschichtsinteressierte Bürger haben nun eine schöne Lektüre, die die nassen Tage im November zum Leseerlebnis machen kann.

 


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