Schüleraustausch Gudewerdtschule – Byron Center : Leben in einer US-Familie

Holzscheite mit Plastikverpackung zu verbrennen – ungewöhnlich für den deutschen Mülltrenner.
Holzscheite mit Plastikverpackung zu verbrennen – ungewöhnlich für den deutschen Mülltrenner.

Gudewerdtschüler fährt beim Schüleraustausch mit seiner Gastfamilie zum Campen.

shz.de von
11. Oktober 2018, 18:14 Uhr

Eckernförde | Zwölf Schüler der Gudewerdt-Gemeinschaftsschule sind mit zwei Lehrern für vier Wochen in den USA. In der Partnerschule in Byron Center (Michigan) lernen sie den amerikanischen Schulalltag kennen und fahren eine Woche durchs Land. In der EZ berichten sie von ihren Erlebnissen.

Um 6 Uhr aufstehen, fertig machen und zur Schule, um 12 Uhr Mittagessen und um 15 Uhr endlich zu Hause ankommen, das ist der normale Schulalltag in Byron Center. Von Montag bis Freitag immer das Gleiche. Wir freuen uns auf das Wochenende.

Meine (Erik) Gastfamilie will mit mir Campen fahren, Mads und seine Gastfamilie erwarten Besuch von Verwandten. Freitag nach der Schule werden die letzten Sachen gepackt und dann geht es los.

Wir sind extra für mich über Land gefahren, damit ich möglichst viel zu sehen bekomme. Als wir ankamen, waren die Freunde der Familie schon da. Dann haben wir Burger gebraten und dabei Football geschaut. Dafür wurde der Fernseher extra draußen aufgebaut. Wir saßen noch bis nachts am Lagerfeuer. In dem wurde so gut wie alles verbrannt, neue Holzscheite wurden komplett mit Plastikverpackung ins Feuer geworfen. Das war neu für mich.

Am nächsten Morgen gab es Omelette mit Schinken zum Frühstück, dazu heiße Schokolade. Der Tag verging wie im Flug. Ich bin begeistert mit dem familieneigenen Golf-Kart durch die Gegend gefahren, wobei ich den Titel „Crazy German driver“ erhalten habe. Das Wochenende war viel zu kurz, ich wäre gern länger geblieben.

Mads hingegen ist zu Hause geblieben, aber hat auch was erlebt. Der Grill wurde angemacht und mit chinesischen Spezialitäten bestückt. Seine Gastfamilie kommt ursprünglich aus China, und die Oma stammt erstaunlicherweise aus Deutschland. Alle hatten etwas mitgebracht und sorgten für ein internationales Buffet. Es wurde lecker gegessen und bis in die Nacht geredet. Auch dieses Wochenende ging viel zu schnell rum.




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