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Floorball : Lea Fischer so fit wie nie zur Weltmeisterschaft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Morgen beginnt in Polen die U19-WM der Floorballerinnen mit der 16-jährigen aus Goosefeld.

von
erstellt am 29.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Der letzte Platz beim Vorbereitungsturnier auf die morgen startende U19-WM der Floorballerinnen in Polen hat deutlich aufgezeigt, woran es bei der deutschen Mannschaft noch hapert: „Hauptsächlich ging es für uns darum, Kondition aufzubauen“, sagt Lea Fischer. Die 16-Jährige aus Goosefeld spielt für den Gettorfer TV und fährt – ebenso wie Neuwittenbeks Hannah Hartges – mit zur WM. „Ich freue mich sehr darauf“, sagt sie, und hat sich als persönliches Ziel eine gute Leistung gesetzt.

Die Weltmeisterschaft ist in eine A- und eine B-Klasse unterteilt. Lea geht mit dem deutschen Team in der schwächeren B-Klasse an den Start und trifft auf Jamaika, Ukraine, Norwegen, Österreich und Kanada. Besonders die Partie gegen Kanada dürfte es in sich haben. Da der dortige Volkssport Eishockey heißt, haben auch die Floorballer eine eher raue Spielweise verinnerlicht. In der Gruppe wird im Modus Jeder-gegen-jeden gespielt, wobei der Gewinner in die A-Klasse aufsteigt. Die Deutschen haben da aber eher nur Außenseiterchancen.

Für Lea begann der Spaß am Lochballsport bereits in der Grundschule, wo sie das erste Mal einen Schläger in die Hand nahm. „Ich war sofort begeistert“, erinnert sie sich. Es folgte eine längere Zeit, in der sie im TSV Neudorf-Bornstein spielte, bevor sie nach Gettorf wechselte. Hier spielt sie mit der Damenmannschaft in der Regionalliga im Kleinfeld. Dazu geht sie aber auch noch bei den Herren im Großfeld auf Torejagd – ebenfalls in der Regionalliga. „Bei den Herren im Großfeld macht es schon etwas mehr Spaß, da hier das Tempo höher ist“, sagt Lea. Die Mitspieler und Gegner nehmen auf sie als Frau nur begrenzt Rücksicht. „Es geht schon, man darf halt nicht zu zimperlich sein.“ Auf die WM hat sie sich größten Teils eigenständig vorbereitet. Einen individuellen Trainingsplan vom Trainerteam gab es nach dem Vorbereitungsturnier in Polen zwar mit, doch die Umsetzung kontrollierte niemand. „Man macht das ja für sich, um besser zu werden. Die Trainer vertrauen uns“, sagt Lea, die viel gejoggt ist und zudem ins Fitnessstudio ging. Sie fühlt sich fit: „So viel habe ich noch nie trainiert!“

Bereits seit dem Wochenende ist sie mit der Mannschaft in Berlin, wo die Trainer taktische Schulung und Gegneranalyse auf den Plan gesetzt haben. „Aber wir machen auch Ausflüge, um als Team besser zusammen zu wachsen“, erklärt Lea, die eine von acht Schleswig-Holsteinerinnen bei der WM ist.

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