St. Martin : Laternelauf im Zeichen der Nächstenliebe

„Laterne, Laterne...“ – an der St.-Nicolai-Kirche hielten die Pastoren Jan Teichmann (li.) und Dirk Homrighausen einen Gottesdienst ab.
„Laterne, Laterne...“ – an der St.-Nicolai-Kirche hielten die Pastoren Jan Teichmann (li.) und Dirk Homrighausen einen Gottesdienst ab.

Beim St.-Martin-Sternmarsch starten die Teilnehmer in Borby und im Windebyer Weg und treffen sich zum ökumenischen Gottesdienst an der St.-Nicolai-Kirche.

shz.de von
12. November 2018, 16:36 Uhr

Eckernförde | Es waren Scharen von Kindern mit ihren Laternen, die sich am Sonntag singend auf dem Kirchplatz der St.-Nicolai-Kirche einfanden, um im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes des römischen Soldaten Martin von Tours zu gedenken, von dem die Legende sagt, dass er seinen Mantel in einer bitterkalten Nacht mit einem Bettler teilte. Seit einigen Jahren feiern die evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden St. Nicolai und Borby sowie die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul den Martinstag mit einem Laternenlauf, bei dem die Teilnehmer im Windebyer Weg und in Borby starten und sich an der Nicolai-Kirche treffen.

Diesmal nicht zu Pferd, sondern zu Fuß folgte Martin (Michael Jordan) dem lautstarken Ruf der versammelten Kinder, um anschließend aus seinem Leben zu erzählen. Symbolisch teilte Martin dabei seinen Mantel mit dem frierenden Bettler (Johanna Jessen). Den anschließenden Gottesdienst hielten die Pastoren Jan Teichmann (Borby) und Dirk Homrighausen (St. Nicolai). Kräftig unterstützt vom Posaunenchor St. Nicolai erklang „Ich gehe mit meiner Laterne“ und auch „St. Martin, St. Martin“ aus den Mündern der Kinder, während diese ihre Laternen schwenkten. „Eine schöne Veranstaltung, nicht nur für Kinder“, befand Klaus Nießen, der mit seinen Kindern Nele (4) und Julian (5) an der Veranstaltung teilnahm. Für alle die, denen es im Verlauf zu kalt wurde, gab es anschließend Punsch und heiße Wecken.

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