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Berufswettbewerb : Landwirtschaftsschüler ermitteln die Besten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

150 Jugendliche beim Berufswettbewerb der Kreis-Landjugend an der Landwirtschaftsschule

Rendsburg | Für die rund 150 Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahres, die ihren Berufsschulunterricht an der Landwirtschaftsschule absolvieren, gab es gestern eine willkommene Abwechslung zum Klassenzimmer. In unterschiedlichen Disziplinen absolvierten die angehenden Landwirtinnen und Landwirte die erste Runde des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend auf Kreisebene.

„Es gilt einen schriftlichen Teil, einen kurzen Vortrag und Stationen mit praktischen Aufgaben zu meistern“, erläuterte Merle Pahl vom Vorstand der Landjugend Rendsburg-Eckernförde. Alle zwei Jahre können die Jungen und Mädchen so ihren Wissensstand testen. „Der Wettbewerb eignet sich, um sich auf die Prüfungssituation vorzubereiten“, erkennt Vorstandskollege Florian Kruse einen großen Vorteil in der Aktion. „Neben der Organisation durch die Kreislandjugend und die Unterstützung durch den Bauernverband ist die schulinterne Vorbereitung vorwiegend von den Lehrkräften Harm Stuck und Volker Ratjen geleistet worden“, betonte Martin Maier-Walker, Abteilungsleiter des Berufsbildungszentrums an der Landwirtschaftsschule, die gute Zusammenarbeit aller Akteure. Auch die Kommunikation nimmt einen immer wichtiger werdenden Schwerpunkt ein. „Das gehört mittlerweile zur landwirtschaftlichen Unternehmerkompetenz“, brachte Klaus-Peter Lucht, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes, zum Ausdruck. „Es geht nicht darum, wie viele Kühe ich melke, sondern wie ich es gut mit meinem Nachbarn zusammen machen kann“, sagte Lucht.

Bei den praktischen Übungen zählen neben der Zeit auch das saubere Arbeiten, der Arbeitsschutz und die Funktionstüchtigkeit. Die erste Aufgabe für Jonas Klaproth und Carsten Bruhn bestand in der Bestimmung von Saatgut, Dünge- und Futtermitteln. „Man merkt wo man steht und kann sein Wissen testen“, ist der Wettbewerb für Jonas Klaproth eine sinnvolle Veranstaltung. „Er ist sehr abwechslungsreich und die Aufgaben sind gut gemischt; etwas schwerer und auch mal leicht“, ergänzte Carsten Bruhn.

Etwas kniffliger ging es am Nebentisch zur Sache. Hier versuchte sich Harm Klink an einem abgerissenen Stecker, der zunächst auseinander gebaut werden musste, um ihn nach neuer Isolierung wieder richtig zusammenzusetzen. „Das ist nicht schwer“, freute sich Klink über den Praxisteil. „Wir haben zu Hause einen Betrieb und das habe ich schon oft gemacht“. Sein Resultat konnte sich dementsprechend sehen lassen. Alle Kontrolllampen blinkten auf, keine Sicherung streikte: Aufgabe gemeistert.

Die besten sechs Teilnehmer treten in der nächsten Runde beim Landesentscheid an. Auf eine weitere Herausforderung können sich Neel-Henning Block, Laura Boethling, Carsten Bruhn, Christoph Middendorf, Jan Mues und Tobias Reimers freuen. „Die Platzierung wird jedoch erst bei der Ehrung nächste Woche verraten“, möchte Merle Pahl die Spannung auf die wertvollen Preise noch eine Weile aufrechterhalten.  


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