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Eckernförder Zeitung

20. November 2017 | 22:25 Uhr

Finale : Landjugend Schwansen holt den Kochpokal

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gastkoch Tristan Bubbers von der Landjugend Schwansen gewinnt beim finalen Kochduell im Gasthaus Victoria die Kochduellserie 2014 der EZ gegen Pastorin Almut Witt knapp. Eine Fortsetzung der Kochduelle ist geplant.

von
erstellt am 30.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Winnemark | Dass sie ins Finale des Kochduells kommen würden, das hatten weder Pastorin Almut Witt noch Tristan Bubbers von der Landjugend Schwansen erwartet. Montagabend aber standen die beiden in der Küche im Restaurant Victoria und bereiteten ihre finalen Gänge zu. Am Ende hatten die 22 Gäste an der großen festlichen Tafel im Salon des Gasthauses mit ihrem Stimmzettel das letzte Wort. Mit nur geringem Vorsprung krönten sie Tristan Bubbers zum Gewinner der Kochduellreihe 2014.

Die Organisatoren, Küchenmeister Michael Stöcken und EZ-Redakteur Dirk Steinmetz, gratulierten den Finalteilnehmern und dankten den acht Gastköchen der Serie, die seit Februar ein ums andere Mal die Gäste in den Gasthäusern, neben dem Victoria waren das der Koseler Hof, Hotel Nüser und Riesby Krog, mit ihren Gerichten überzeugten. „Es war wieder einmal spannend und interessant zu sehen, was die Gastköche an Ideen und Rezepten mitbrachten“, sagte Stöcken. Bubbers war baff, als er als Gewinner benannt wurde. Damit hatte er überhaupt nicht gerechnet. „Mir war wichtig, dass es Spaß macht“, sagte er. Und auch Pastorin Witt war nicht unglücklich, denn dass sie überhaupt ins Finale kam, sei schon mehr gewesen, als sie gedacht hatte.

Bevor sich aber die beiden Gastköche erleichtert zurücklehnen konnten, hatten sie reichlich zu tun. Auch wenn sie durch ihre Vorrunde bereits einen Eindruck der Arbeit hatte, so forderten ihre Gänge auch jetzt wieder vollen Einsatz. Dabei konnten sie, alleine schon wegen der benötigten Mengen, auf die Unterstützung der Profis bauen. So unterstützte Stefan Möse vom Victoria Bubbers und Stöcken Pastorin Witt.

Bubbers hatte den Gaumenschmaus des Abends mit einem frittierten Rindertatar in Toast mit Kürbisöl und Himbeerdressing auf Salat der Saison eröffnet. Mit Dijonsenf war der Miniburger verfeinert worden. Und während Bubbers sein Rindertatar mit feinen Zwiebeln vorbereitete, hatte Witt feines Sauerkraut mit Äpfeln angedünstet. Dazu rieb sie frische Kartoffeln, die auf einem Stück Kassler eine Haube bildeten. Mit einer Cremefraichsauce und gerösteten Zwiebelringen und Petersilie verfeinerte sie den Gang, der als „Schwein auf Sauer“ serviert wurde.

Unter dem Titel „Grüner Spargel im Schweinsgalopp“ ließ Bubbers seinen Hauptgang servieren. Dabei richtete er grünen Spargel an in Butter geschwenkten Petersilienkartoffeln und zwei Sorten Schinken an. Eine selbst gemachte Sauce Hollandaise krönte den Gang. Mit einem Himbeertraum schloss Almut Witt den Kochabend ab. Dabei schichtete sie Vanilleeis und Baiserkrumen, die mit Schlagsahne, Himbeeren und einem Minzeblatt überdeckt wurden. Etwas Zartbitterschokoladen-Borke sorgte für den letzten Gaumenkitzler. „Ich fand die Gänge sehr gut“, sagte Stefan Möse, der sich mit seiner Familie sehr über die Teilnahme am Kochduell freute. Und auch Stefan Stöcken war sehr zufrieden und kündigte nach Rücksprache mit der EZ an, dass an eine Fortsetzung der Kochduelle 2015 gedacht werde.

Wie es gute Tradition bei den Kochduellen ist, riefen die Gastköche die Jurygäste zu Spenden für soziale Projekte ihrer Wahl auf. So konnte Almut Witt rund 109 Euro zu Gunsten der Trauerbegleitung in Schwansen mit Petra Blümel sammeln. Bubbers konnte rund 59 Euro für die Landjugend Schwansen einwerben. Es ist nun geplant, alle Spenden der fünf Kochabende (insgesamt rund 765 Euro) an einem Termin an die Begünstigten sechs Vereine und Einrichtungen zu übergeben. Im Idealfall sind dann auch die diesjährigen Gastköche, neben Bubbers und Witt auch Sabine Splettstößer aus Rendsburg, Holger Andersch aus Barkelsby, Rudi Stöcks aus Waabs, Uwe Rückert aus Rieseby, Volker Starck aus Schuby und Bastian Klohs aus Loose, anwesend.

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