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Jugend musiziert : Lampenfieber kennt sie nicht

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kristin Sassen aus Osdorf startet beim Wettbewerb Jugend musiziert in Kiel. Die Elfjährige ist eines von 160 Kindern, die an diesem Wochenende eine Jury von ihrem Können überzeugen wollen.

Osdorf | Unter den 160 Kindern, die an diesem ersten Wochenende im Februar bei Jugend musiziert ihren großen Auftritt haben, ist auch Kristin Sassen. Die elfjährige Schülerin hat seit zweieinhalb Jahren Querflötenunterricht bei Gabriele Weiß-Jonas. Angefangen habe sie, wie so viele Kinder, mit der Blockflöte, berichtet ihr Vater Ralph. Nun beherrscht sie einige klassische Stücke schon richtig gut auf der Querflöte.

Bei der Musiklehrerin übt sie einmal in der Woche zusammen mit Anna-Lena Bliese und Meret Henriette Jöhnk aus Gettorf. Gemeinsam mit ihnen wird sie der Jury von Jugend musiziert fünf Stücke vortragen, darunter die Sonata von Johann Joachim Quantz und das Trio für drei Flöten von Alexander Tcherepnin.

Der erste große Auftritt ist es für Kristin aber nicht. Schon zweimal hat sie bei dem großen Adventskonzert der Isarnwohld-Schule in der Gettorfer St. Jürgen-Kirche mitgewirkt. Und die war immerhin beide Male bis auf den letzten Platz besetzt. „Einige Leute mussten sogar stehen“, berichtet die kleine Musikerin. Lampenfieber kennt Kristin nicht. „Vielleicht bin ich beim ersten Lied ein bisschen aufgeregt und mache kleine Fehler, aber dann ist das auch vorbei“, erklärt die junge Osdorferin.

„In der Beziehung ist sie wirklich cool“, bestätigt ihr Vater beeindruckt. Nun wird in den letzten Tagen vor dem großen Auftritt noch einmal fleißig geübt, sowohl zuhause als auch bei der Musiklehrerin. Im Unterricht bei Gabriele Weiß-Jonas versuchen die drei Flötistinnen noch kleine Fehler zu beheben und die Betonung der Noten richtig einzuüben. Dann steht der Teilnahme am Regionalwettbewerb nichts mehr im Wege. Angst kennt die Elfjährige nicht, und Kristin zeigt sich optimistisch: „Unsere Lehrerin sagt, wir haben gute Chancen weiter zu kommen“, sagt sie. Auf jeden Fall aber gibt es ja schon einmal eine Urkunde für den Mut zur Teilnahme.


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