Läufer durchpflügen den Sandstrand im dänischen Hvide Sande

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01. Juli 2015, 06:00 Uhr

Beim Begriff „Strand“ denken die meisten sicherlich an einen schönen Badeurlaub. Für hunderte Laufsportler ging es im dänischen Hvide Sande allerdings um schnelle Zeiten auf dem ungewohnten Untergrund. Mit dabei waren auch einige Aktive des Eckernförder Badminton Klubs (EBK), der Eckernförder Jes Kruse Skolen und einer der Bültseehoppers Kosel.

Insgesamt 185 Läufer gingen dabei auf die 4,2 km-Strecke. Bemerkenswert: Die Schnellste in der Frauwertung war in 20:39 Minuten die erst elfjährige Australierin Skye Ellis. Vom EBK kam Urte Büßen in der Altersklasse W40-59 nach 27:50 Minuten auf Rang 46. Jelle Büßen (W0-11) unterbot in 29:59 Minuten noch hauchdünn die 30-Minuten-Marke und landete auf Platz 58.

Weitere Platzierungen der Jes Kruse Skolen: 71. Noel Metzler (M0-11; 31:44), 70. Matthias Breiter (M16; 31:41 Min.)


Die doppelte Distanz von 8,4 Kilometern trauten sich 172 Starter zu. Von der Jes Kruse Skolen kam Philipp Becher (M40-59) nach 44:49 Minuten als 26. ins Ziel.

Weitere EBK-Platzierungen: 34. Markus Hingst (M40-59; 46:29 Min.), 61. Arne Hinrichsen (M40-59; 49:51 Min.)


Auf der Halbmarathonstrecke gingen 172 Läufer an den Start. Jens Büßen (EBK) schaffte es in der Altersklasse M40-59 als Dritter sogar auf Platz drei in 1:37,18 Stunde. Der dritte Rang war neben 50 Euro Preisgeld auch verbunden mit einer Wildcard für den Halbmarathon in Kopenhagen am 13. September, die Büßen bereits eingelöst hat.

Von der Jes Kruse Skolen wurde Markus Metzler (M14-39) 27. nach 1:53,17 Stunde. Von den Bültseehoppers Kosel blieb auch Thorsten Ebel (M40-59) als 46. in 1:58,18 Stunde noch unter der Zwei-Stunden-Marke.

Schnellster auf der Halbmarathon-Strecke war der Däne Henrik Simonsen in 3:15,20 Stunden. „Die Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt des Laufes waren optimal“, sagt Büßen. Nachdem die Teilnehmer am ersten Tag bei 10 Grad und Nordwest-Wind froren, fragten sich einige bereits, ob sie besser die Schneeschuhe hätten einpacken sollen. Doch das Wetter wurde besser. Die Sonne brach durch, und der Wind drehte auf Südwest, so dass die Läufer auf der ersten Etappe leichten Gegenwind bei 20 Grad hatten. Bei Kilometer 10,5 war der Wendepunkt.

Die 4,2 km-Läufer liefen nur im weichen Sand: 2,1 km hin, und die gleiche Strecke wieder zurück. „Auf der Halbmarathonstrecke hatten wir immerhin etwa vier Teilstücke mit festem Sand, zusammen vielleicht ein Kilometer“, berichtet Büßen.

Der weiche Sand, auch in Ufernähe, hing möglicherweise mit den Sandaufspülungen in den Tagen zuvor zusammen, denn auch in Dänemark wird die Westküste immer schmaler.

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