zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

23. Oktober 2017 | 05:03 Uhr

Kurt Arndt wird Amtsvorsteher

vom

SPD nutzt Vorschlagsrecht / Jens Krabbenhöft aus Lindau nach fünf Jahren abgelöst

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Gettorf | Die Kommunalwahl hat für einen Wechsel gesorgt: Nachdem die SPD das Vorschlagsrecht für die Besetzung des Amtsvorstehers hat, schlug sie Kurt Arndt aus Gettorf vor. Der 58-Jährige wurde einstimmig gewählt und tritt damit die Nachfolge von Lindaus Bürgermeister Jens Krabbenhöft (CDU) an.

Er war der erste Amtsvorsteher, seit das Amt mit Matthias Meins einen Amtsdirektor hat, erinnerte Krabbenhöft. Die Rolle habe zunächst einmal neu gefunden werden müssen, weil sich die Systematik verändert hatte, es aber viele Ansprüche aus Gewohnheit heraus gab. Im Lauf der Zeit habe es dann aber gut funktioniert, sagte Krabbenhöft weiter und hob hervor wie reibungslos die Fusion der Gemeinde Gettorf mit dem Amt Dänischer Wohld abgelaufen sei. "Hätte mir das vor sechs Jahren jemand gesagt, ich hätte es nicht geglaubt", gestand Krabbenhöft. Das gute Ergebnis sei zum einen den Mitarbeitern des Amtes zu verdanken, zum anderen der Politik. Gemeinsam sei es gelungen, das Verhältnis zwischen Gettorf als zentraler Gemeinde und den sieben weiteren amtsangehörigen Gemeinden deutlich zu verbessern. Das Entgegenkommen auf beiden Seiten sei größer geworden. "Ich freue mich, dass ich das als Amtsvorsteher begleiten konnte", schloss Krabbenhöft und zeigte sich zuversichtlich, dass der eingeschlagene Kurs weiter verfolgt werde.

Eine gute Person, die den Prozess fortführen und dafür sorgen könne, dass zusammenwächst, was zusammengehört, sei Kurt Arndt, erklärte Joachim Wendt-Köhler (SPD) aus Gettorf. 1983 fand er den Weg in die Kommunalpolitik und machte sich - mit einer Pause von zehn Jahren als Vorsitzender des Gettorfer Sport Clubs - für seine Heimatgemeinde stark. Er ist Leiter eines Kommissariats in Kiel und stellvertretender Leiter der Bezirkskriminalinspektion Kiel. Im nächsten Jahr blicke er auf 42 Dienstjahre zurück, womit er sein Pensionsalter erreicht habe, teilte Arndt mit. Er versprach, den verständnisvollen, kooperativen und transparenten Weg mit Amtsdirektor Meins und dem Leitenden Verwaltungsbeamten Tomas Bahr fortzuführen. In die einzelnen Gemeinden des Amtes habe er immer Verbindung gehabt und sei mit den Problemen vor Ort vertraut. Er sei sich sicher, dass die Mitglieder des Amtsausschusses gemeinsam sachgerechte Lösungen erarbeiten würden. "Ich freue mich auf mein neues Amt und danke für das entgegengebrachte Vertrauen, das mir Auftrag und Verpflichtung zugleich ist", so Arndt.

Zu seinen Stellvertretern wurden Claus Biehl (CDU) aus Neudorf-Bornstein und Wilhelm Radbruch (WdGN) aus Neuwittenbek gewählt. Zu stellvertretenden Amtsdirektoren und damit Ehrenbeamten wurden Bernd Brandenburg (SPD) aus Neuwittenbek und Jan Philip Reimers (CDU) aus Gettorf ernannt. Im Hauptausschuss des Amtsausschusses sind die Bürgermeister der amtsangehörigen Gemeinden sowie der Amtsvorsteher vertreten. Den Ausschuss zur Prüfung der Jahresrechnung besetzen Joachim Wendt-Köhler (SPD) aus Gettorf, Andreas Maurer (SPD) aus Osdorf, Sabine Axmann-Bruckmüller (CDU) aus Schinkel, Wolfgang Radke (CDU) aus Osdorf und Wolfgang Kerber (WdGT) aus Tüttendorf. Im Breitbandzweckverband vertreten Jürgen Baasch (SPD) aus Gettorf, Jens Krabbenhöft (CDU) aus Lindau, Wolfgang Kerber (WdGT) aus Tüttendorf und Sabine Axmann-Bruckmüller (CDU) aus Schinkel die Interessen des Amtes. Für den Vorschlag von Andreas Maurer, Osdorfs Bürgermeister Joachim Iwers (WgO) als Mitglied in den Verband zu wählen, fand keine Mehrheit. Er bekleidet jedoch einen der Stellvertreterposten. Zudem wies Amtsdirektor Meins darauf hin, dass jeder eingeladen sei, an den Sitzungen des Verbands teilzunehmen und sich dort einzubringen. Meins: "Sie werden ganz sicher gehört."

Mit der Kommunalwahl aus dem Amtsausschuss ausgeschieden sind Peter Krayenhagen und Ottmar Pleß (beide CDU, Gettorf), Birgit Hackmann (SPD, Neudorf-Bornstein), Klaus Juschkat (WdGT, Tüttendorf), Ernst-Heinrich Staack (CDU, Osdorf), Horst Dibbern (WgO, Osdorf), Bernd Zöllkau (SPD, Felm), sowie Hans-Heinrich Koll (CDU, Lindau) und Hans Lenkeit (CDU, Neuwittenbek). Sie wurden mit einem Präsent aus der Runde verabschiedet.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen