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Eckernförder Zeitung

17. Oktober 2017 | 15:56 Uhr

Kunstmeinung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 23.Feb.2015 | 18:26 Uhr

Die Kunst geht immer mehr passé.

Wo früher noch ein ernstes Ringen,

damit die Werke auch gelingen,

genügt heut eine Schnapsidee.


Ich fühle keinen Kunstgenuss,

wo man mit hochgespieltem Stuss

den Inhalt erst erläutern muss.

Was bleibt, ist fader Kunstverdruss.


Je simpler eine Grundidee,

je schriller sich die Farben mischen,

je unverstandner das Sujet,

je mehr kann man im Trüben fischen.


Es heißt, die Kunst geht neue Pfade –

Das hat sie immer schon getan!

Jedoch ich find’ es furchtbar schade,

wenn man sie nicht erkennen kann ...


Beim „Farbenineinanderlaufen“,

vermischt mit Sand mit Gips und Kleister,

kann ich mir nur die Haare raufen:

Hier ist doch nur der Z u f a l l Meister.


Im Fernsehen, wo man vieles sieht,

sah ich, wie Esel Bilder malten.

Da war kein bisserl Unterschied –

und Leute gab‘s, die das bezahlten.


So, dass man fragt bei jedem Fleck:

„Ist das nun Kunst, oder kann das weg?“

Nun, über Kunst lässt sich schlecht streiten,

weil zu viel’ Meinungen sie begleiten.


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