Vernissage in Fleckeby : Kunst von Profis und Laien

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Neues Kunstprojekt in Fleckeby / Vernissage am 4. März im „One Way“

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11. Januar 2018, 06:35 Uhr

Einen Raum für ihre Bilder und die Kunstwerke der anderen Künstler zu finden, das hatte sich Merle Wittchow doch leichter vorgestellt. Auch die Suche nach Sponsoren und Unterstützern gestaltete sich schwieriger als erwartet. Auf viele ihrer Mails und Anfragen habe die 42-Jährige einfach keine Antwort erhalten. „Ich will mit meiner Aktion zeigen, welche kreativen Menschen es in Fleckeby und Umgebung gibt“, sagt sie. Doch mit Claudia Claußen vom Fleckebyer Friseursalon „One Way“ konnte sie schließlich jemanden finden, der ihr Projekt unterstützt. Am Sonntag, 4 März, werden nun im „One Way“ nicht nur Wittchows eigenen Bilder zu sehen sein, sondern auch die Arbeiten anderer kreativer Köpfe. Sie nennt ihr Projekt daher auch „Kunstinitiative Fleckeby“. Die künstlerische Vita der Teilnehmenden stehe da nicht im Vordergrund.

Mit bei der Vernissage am 4. März ist Martin Kray aus Fleckeby. Der Elektroinstallateur malt Bilder zum Anfassen. Die Bilder sollen vor allem Blinde ansprechen, die durch ihre haptische Wahrnehmung in den Genuss der Kunstwerke kommen. Johannes Rasmus Wittchow ist Tischlermeister und Bildhauer und der Bruder von Merle Wittchow. Er kommt aus der Nähe von Itzehoe und wird einige seiner Holzskulpturen ausstellen. „Mein Ziel ist es, renommierte und unbekannte Künstler zusammenzubringen“, erklärt die Fleckebyerin. So konnte sie Heidemarie Utecht für das Projekt gewinnen. Utecht ist mit ihren Monotypien schon bei vielen Ausstellungen dabei gewesen. Sie kennt man in der Region. Zu den Etablierten gehört auch die Fotografin Julia Schambach aus Eckernförde.

Die jüngste Teilnehmerin ist Livia Hampel. Die 16 Jahre alte Schülerin kommt ebenfalls aus Fleckeby und will die Chancen nutzen, ihre Bilder zu zeigen. Die weiteren Künstler sind Jutta Wolf aus Eckernförde sowie die Kielerin Liliana Schünzel Botezatu.

Merle Wittchow hofft, dass nach dem 4. März weitere Ausstellungen folgen. Interessierte könnten sich unter hoheluft@yahoo.de melden.

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