"Kunst am Noor 2013" - nah am Wasser gebaut

'Kunst am Noor 2013' fest im Blick: Marlies Greifenberg, Andrea Stephan, Margit Buß, Stefanie Dürkop, Klaus Vaupel, Klaus Buß, Ronny Schneider und Katrin Ohlsen (v. l.). Foto: ez
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"Kunst am Noor 2013" fest im Blick: Marlies Greifenberg, Andrea Stephan, Margit Buß, Stefanie Dürkop, Klaus Vaupel, Klaus Buß, Ronny Schneider und Katrin Ohlsen (v. l.). Foto: ez

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26. Juni 2012, 03:59 Uhr

Eckernförde | Der Schwerpunkt der Aktion "Kunst am Noor 2013" liegt am Noorwanderweg und in der Auseinandersetzung mit der Natur. Darauf verständigten sich die beteiligten Künstler und Organisatoren bei ihrem ersten Vorbereitungstreffen. Schirmherr der Aktion ist der frühere Eckernförder Bürgermeister und ehemalige Landwirtschafts- und Innenminister Klaus Buß. "Die Kunstwerke müssen wasserfest sein", stellte er treffend fest. Marlies Greifenberg, Vorstandsvorsitzende des Vereins Natur und Kultur Carlshöhe (NaKu) im Bereich Kultur wünscht sich eine bessere Anbindung an die Stadt: Entlang einer echten "Linie" sollen die Stadtteile vom Umwelt-Info-Zentrum (UIZ) am Noorwanderweg bis Carlshöhe durch Kunstwerke verbunden werden. Skulpturen am und im Noor - durch Wind und Wetter bewegt und verändert - schwimmende Nester, Lehmschafe zum Selbstgestalten, die wetterfeste Galerie im Freien und Mitmachaktionen, wie Plein-Air-Malerei erwarten die kunstinteressierten Wanderer oder Radfahrer. Auch einen Termin gibt es schon: Sonntag, 11. August 2013, von 14 bis 18 Uhr.

Erneut werden verschiedene Kunstvereine, freie Künstlerinnen und Künstler sowie Naturfreunde an einer gemeinsamen Aktion in Eckernförde beteiligt sein. "Wir gehen für das nächste Jahr wieder davon aus, dass etwa 40 regional und zum Teil überregional bekannte Künstlerinnen und Künstler ihre Werke am UIZ, auf Carlshöhe und entlang des Noorwanderweges ausstellen", fasst Initiator Ronny Schneider seine Erwartungen zusammen. Eine leicht verkürzte Wegführung, ein besseres Informationsangebot zum Linienverkehr und ein weiteres Zelt zum Verweilen in der Mitte des Weges sollen die Angebote im nächsten Jahr verbessern.

Die Organisatoren sind fest davon überzeugt: "Durch Kunst am Noor kann ein fester Natur- und Kunstpfad entlang des Windebyer Noors geschaffen werden." Unterstützung erhält Schneider durch die Kulturbeauftragte der Stadt, Andrea Stephan, die die Idee für die kulturelle Zukunft von Eckernförde ausgesprochen interessant findet, wie Schneider mitteilte. Einzelpersonen wie Klaus Vaupel und die Vereine Kunst und Kultur Eckernförde und Natur und Kultur Carlshöhe unterstützen Schneider ebenfalls. Die Künstlerinnen Margit Buß und Stefanie Dürkop wollen wieder mit dabei sein. "Wir freuen uns über viele Bewerbungen. Leitgedanke für die Kunstwerke sollte die Symbiose von Natur und Kunst sein." Weitere Partner der Aktion sind gern gesehen, sie können sich unter kuno13@gmx.net melden.

Informationen und Bewerbungsunterlagen für Künstler, Gruppen, Vereine und Schulklassen: kunst-noor.jimdo.com. Die Unterlagen müssen bis zum 15. Oktober eingesendet sein.

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