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Kung Fu und die chinesische Mauer aus Schaschlikstäben

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Eckernförde | Sie sind engagierte junge Leute und kommen aus ganz Deutschland. Am Baltic Sea International Campus hatten sich die diesjährigen Teilnehmer des Baumhaus-Projekts zwei Wochen lang auf ihren Aufenthalt in China und Peru vorbereitet und Sprachen und kulturelle Besonderheiten kennengelernt. Gestern - einen Monat vor ihrer Abreise - feierten sie auf dem Campus ein Sommerfest mit chinesischen Tänzen, Kung-Fu und Mitmachaktionen zum Thema China.

"Das schwierigste am Chinesischen ist die Aussprache", erklärte Maxine Freistühler aus Neuss. "Ein Ton vorbei und statt Mutter sagt man Pferd." Wie alle Teilnehmer hat auch die 18-Jährige vor zwei Tagen erfahren, in welchen Ort es für sie geht. Seit 2007 sendet Baumhaus junge Menschen im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres nach Yunnan - eine der ärmsten Regionen Chinas. Dort unterrichten sie Englisch und engagieren sich für Hilfsprojekte. 39 Freiwillige sind in diesem Jahr dabei. Erstmals reisen davon auch sechs nach Peru. Das Bildungsprojekt der Peter-Jochimsen-Stiftung wird durch das "weltwärts"-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

Im Mittelpunkt der gestrigen Veranstaltung standen die Hilfsprojekte der Initiative. Diesjährige und ehemalige Teilnehmer gaben Informationen und sammelten Spenden. Als Rahmenprogramm zeigten Oliver Peters (Köln), Mohammed Ibrahim (Bremen) und Fidel Goussanou (Bonn) die hohe Kunst des Kung Fu. Außerdem gab es Theatervorführungen, eine Tombola, und Kinder konnten mit Schaschlikspießen die chinesische Mauer nachbauen.

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erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

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