Neuausrichtung : Kulturkreis Osdorf sucht Fortsetzung

Blicken auf eine schöne Zeit zurück und verabschieden sich – der Kulturkreis der Kirchengemeinde Osdorf-Felm-Lindhöft: (v.l.) Helmut Stoll, Brigitte Scharbau-Kotzur, Brigitte Karstensen, Irmute Hauke-Kremser und Irmgard Lehmbecker.
Blicken auf eine schöne Zeit zurück und verabschieden sich – der Kulturkreis der Kirchengemeinde Osdorf-Felm-Lindhöft: (v.l.) Helmut Stoll, Brigitte Scharbau-Kotzur, Brigitte Karstensen, Irmute Hauke-Kremser und Irmgard Lehmbecker.

Irmute Hauke Kremser gibt Leitung ab / Wie es weiter geht, ist offen

Avatar_shz von
02. Dezember 2014, 06:00 Uhr

„Mariechen saß weinend im Garten“ – denn es wird den Kulturkreis der Kirchengemeinde Osdorf-Felm-Lindhöft in dieser Form nicht mehr geben. Auf literarisch-poetische Weise verabschiedete er sich am Sonntag, während des Jahresempfangs in der Vater-Unser-Kirche. So ganz abgeschlossen haben die fünf Mitglieder um Irmute Hauke-Kremser, damit aber wohl noch nicht.

Auf „neun wunderbare Jahre“ blickt die Organisatorin zurück: Jahre, in denen der Kulturkreis Osdorfs Geschichten und Geschichte, Mond, Wasser und Schiffe, die Nibelungen, Wilhelm Busch, Odin und Thor, aber auch Bienen, Imker und Honig aus Felm und noch vieles in die Kirche am Weberberg geholt haben. Jahre, die vor allen für Irmute Hauke-Kremser, aber auch für Irmgard Lehmbecker, Brigitte Scharbau-Kotzur, Brigitte Karstensen und Helmut Stoll mit viel Zeit und Aufwand verbunden waren. Das breit gefächerte Programm wurde zum Teil von den Mitgliedern entworfen und dargeboten, aber es wurden auch Referenten oder Musiker eingeladen. Zum Ende des Kirchenjahres legt Hauke-Kremser ihr Amt nieder. „Die Arbeit hat Freude gemacht. Wir haben viel Neues gelernt und hatten gute Begegnungen mit Menschen“, berichtet die Organisatorin. „Sich regen, bringt Segen“ – das sei nicht nur das Motto der Laufgruppe der Kirchengemeinde, sondern das gelte auch für den Kulturkreis, so Hauke-Kremser weiter.

Dennoch: Wie und ob es weiter geht, bleibt noch offen. Die Mitglieder lassen spüren, dass sie nicht abgeneigt sind, sich in anderer Zusammensetzung weiter für kulturelle Highlights in der Gemeinde einzusetzen. „Bleiben Sie interessiert und geben Sie uns Anregungen. Einstweilen Tschüss!“, gaben sie den Gästen des Jahresempfangs mit auf den Weg. Dass sich doch noch jemand findet, der die Federführung übernehmen möchte, hofft auch Imke Petersen, stellvertretende Vorsitzende des Kirchengemeinderats. „Ich würde mich sehr freuen, wenn es weiter ginge“, erklärte sie.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen