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Street Food in Eckernförde : Kulinarische Entdeckungstour am Hafen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Street Food Karawane hält erstmals in Eckernförde mit vielen verschiedenen kulinarischen Angeboten.

Japanische Crêpes, Burritos, Basilikum-Limetten-Limonade oder doch etwas ganz anderes – am Wochenende machte die Street Food Karawane zum ersten Mal Halt am Eckernförder Hafen und hatte für verschiedene Geschmäcker etwas mitgebracht. Einen „Querschnitt aus Getränken und Speisen aus der ganzen Welt“ nannte Udo Klassen, Veranstalter und Vorsitzender des Vereins People Welcome, das Angebot.

Der Verein wurde 2015 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Flüchtlinge zu unterstützen. So seien bereits vier feste Stellen bei ihnen für Geflüchtete geschaffen worden und es sollen noch mehr werden, berichtete der Vorsitzende. Zudem würden sie Familien, die Speisen aus ihren Herkunftsländern kochen können, mit Streetküchen und wenn nötig einem Pkw ausstatten. Drei Mal hätten sie dies bisher gemacht. Auch bei den anderen Ständen würden viele Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt arbeiten.

Am Wochenende konnten sich die Gäste an rund 20 Ständen durch das vielfältige Angebot probieren. „Schmeckt gut“, sagte Jenny Steinborn, die zusammen mit Stefan Müscher aus Dithmarschen gekommen war, um bei der Street Food Karawane dabei zu sein. Zusammen hatten sie Verschiedenes getestet: einen Burrito, eine Speise aus dem Libanon, Basilikum-Limetten-Limonade – „einige Sachen sind für uns neu“, sagte Stefan Müscher.

„Die Leute erwarten Dinge, die man nicht jeden Tag probieren kann“, sagte Udo Klassen, der selbst einen Insektenstand hat. Mehlwürmer, Buffelowürmer, italienische Grillen und Wüstenheuschrecken standen auf der Speisekarte. „Für die Menschen ist es eine interessante Geschichte“, meinte er und berichtete, dass die Tiere extra für den menschlichen Verzehr gezüchtet worden seien.

Etwas Neues ausprobieren konnten die Menschen auch am Stand von S’j Crepe: japanische Crêpes. „Der Teig ist knuspriger als bei französischen Crêpes“, sagte Standbetreiber Satoshi Nakao aus Bielefeld. Die japanischen Crêpes gibt es in verschiedenen Variationen von herzhaft mit beispielsweise gekochtem Ei, Schinken und Mais hin zu etwas Süßem wie Tiramisu.

Zufrieden mit dem Eckernförde-Debüt der Street Food Karawane war gestern Udo Klassen: Das Wetter sei gut gewesen und der Veranstaltungsort sehr schön. Am Sonnabend seien viele Besucher vorbeigekommen und auch gestern sei die Street Food Karawane gut besucht gewesen. Nun will er Gespräche mit der Stadt führen: „Wenn die Stadt zufrieden ist, würden wir sehr gerne im nächsten Jahr wiederkommen.“

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