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Lidl unterstützt Eckernförder Tafel : Kühlzelle dank Pfandspenden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Lidl-Kunden, die auf ihr Pfandgeld verzichtet haben, bescheren der Eckernförder Tafel dank ihrer Spenden eine neue Kühlzelle mit Regalen. Lidl verdoppelte den Spendenbetrag. Gestern überreichte das Unternehmen den Scheck an die Tafel.

Der Tag nach der Bundestagswahl war ein guter Tag für die Eckernförder Tafel. Das hat nichts mit Politik zu tun, aber viel mit einer lobenswerten Aktion „Pfandspende“ von Lidl Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutsche Tafel. An über 5700 Pfandautomaten in rund 3300 Lidl-Filialen können die Kunden ihr Pfandgeld ganz oder teilweise per Knopfdruck für die Tafeln spenden. Ein Spendenprojekt mit großer Resonanz: Seit März 2008 sind auf diese Weise über sechs Millionen Euro an Pfandspenden zusammengekommen, die Lidl an den Bundesverband weiterleitete und die dann nach Antragslage an die Tafeln in Deutschland vergeben werden. Erstmals ist gestern die Eckernförder Tafel bedacht worden. Katja Löwe, Beauftragte für Mitarbeiter und Soziales der Lidl-Regionalgesellschaft Wasbek, und der Leiter der Lidl-Markts in der Ostlandstraße, Holger Petersen, haben einen Scheck in Höhe von 9075 Euro an die Eckernförder Tafel überreicht. Mit dem Geld wird die neue Kühlzelle mit den dazugehörigen Regalen finanziert. „Mit dem Erwerb der Kühlzelle können wir die Aufbewahrung kühlpflichtiger Waren gewährleisten. So ist die Qualität der gespendeten Lebensmittel garantiert“, sagte der stellvertretende Tafel-Leiter Siegfried Schlupp, der den Scheck gemeinsam mit Frauke Mass entgegennahm.

Lidl stellt für das Projekt nicht nur seine Pfandautomaten zur Verfügung, sondern verdoppelt auch noch die von den Kunden zusammengesparte Spendensumme für die Tafel. „Mit der Pfandspende können die Tafeln über die klassische Lebensmittelabgabe hinaus gezielt finanziell gefördert werden. Dass unsere Kunden dies in einem so großen Umfang unterstützen, ist für uns eine großartige Bestätigung unserer Zusammenarbeit“, sagte Lidl-Repräsentantin Katja Löwe.

Bei der Tafel herrscht nicht nur während der Lebensmittelausgabe am Donnerstag Hochbetrieb. Gestern wurde beispielsweise in der neuen Küche gewirbelt, wie jeden Montag. Anna Weber-Baloi, Küchenchefin und Köchin aus Leidenschaft, hat eine hochmotivierte Mannschaft beisammen, die Leckeres für wenig Geld kocht und es den 30 bis 40 Mittagsgästen zwischen 12 und 13 Uhr serviert. Gestern gab es Sellerie- und Möhrensuppe mit Croutons, Bratwurst-Brezel-Auflauf mit Bohnensalat und zum Nachtisch Süßigkeiten und Obst. Für die Besucher zu einem Preis von 2,50. Mit dabei waren gestern in der Küche auch Monika Krüger, Edith Ferlmann, Rosi Baron und Wolfgang Mertineit an den Töpfen.

Der Tafel hat der Ortswechsel von der Noorstraße in den Saxtorfer Weg 18 gut getan. Die neuen Räumlichkeiten neben dem Familienzentrum werden sehr gut angenommen. 50 ehrenamtliche Helfer versorgen wöchentlich rund 220 Menschen oder Bedarfsgemeinschaften – knapp 90 mehr als noch in der Noorstraße. „Aber selbst das ist nur etwa ein Zehntel derjenigen, die berechtigt wären, die Tafelleistungen der Diakonie unentgeltlich in Anspruch zu nehmen“, sagt Siegfried Schlupp. Die ganze Woche über sammeln die Helfer Lebensmittelspenden ein, die Zahl der Spender und der gespendeten Lebensmittel sei allerdings rückläufig, so Schlupp.

Über weitere Helfer würde sich die Eckernförder Tafel freuen. Wer möchte, kann sich unter Telefon 0 43 51/88 05 73, mobil 0172/4 58 23 34 oder übers Internet www.diakonie-rd-eck.de melden.

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erstellt am 24.Sep.2013 | 06:41 Uhr

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