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Dia-Show : Kroatien – ein Land für alle Sinne

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Reisejournalisten Nina und Thomas Mücke waren am Donnerstag erneut zu Gast im Ratssaal. Mit 600 Dias zeigten sie in 90 Minuten Kroatien von seiner schönsten Seite. Acht Wochen lang waren sie mit dem Wohnmobil unterwegs.

Natur vom Feinsten, dazu südländische Lebensweise – die Bildeindrücke, die Nina und Thomas Mücke gestern in zwei Vorstellungen ihrem Publikum im Ratssaal präsentierten, waren Balsam auf die vom heftigen Regen geschundenen Seelen der Zuschauer.

Im Norden an Ungarn angrenzend, im Westen von Slowenien begrenzt, umschließt Kroatien Bosnien und Herzegowina. „Ein Land, das reichhaltig an Geschichte viele Eindrücke vermittelt und wenn man das Wichtigste sehen möchte, eine gründliche Vorbereitungszeit erfordert“, betonten die beiden Weltenbummler. Seit 25 Jahren unterwegs, haben sie das Reisen zum Beruf gemacht und präsentieren ihre Eindrücke in beeindruckenden Bilderschauen, die manchen der Zuschauer am liebsten den Koffer packen lassen würden.

Slawonien mit seinen Trachten und Bräuchen, in der Folge die Flüsse Save, Drau und Mura im mittleren Kroatien, natürlich darf Zagreb als Hauptstadt, auch „die Mutter Wiens“ genannt, dabei nicht fehlen, gehört sie doch zu den grünsten Städten Europas. Mal zeigten sie Bilder mitten aus dem Leben der pulsierenden Städte, dann wieder Natur mit eindrucksvollen Landschaften und gaben geschichtlichen Hintergrund bis in die Römerzeit. Die Bilder waren nicht nur ein Augenschmaus, sondern boten mit gesprochenem Kommentar viel Information, die vom Betrachter während der Musikeinblendungen verdaut wurde.

„In diesen 90 Minuten sind es rund 40 Minuten Text, alles andere muss mit Musik wirken“, sagt Thomas Mücke, der zu anderen Vorträgen auch schon mal gesungen hat. 600 Dias im Format 6x6 beschreiben eine Reise, deren Stationen Sehenswürdigkeiten wie Dubrovnik, den Nationalpark Plitwitzer Wasserfälle, zahlreiche Inseln des langen Küstenstreifens, Städte wie Split und Pula nicht außer Acht lassen. „Die Stadt ist ein Konzert für die Augen“, beschreibt Mücke das Kleinod Dubrovnik an der Adria.

Rund zwei Jahre Vorbereitung gehört dazu, viel Literatur wird gelesen, und bis das Konzept steht, manches aufwendig recherchiert. Die eigentliche Reise dauert dann im Schnitt acht Wochen, bestmögliche Flexibilität bietet das Wohnmobil, in dem auch ein Schlauchboot sowie ein Außenbordmotor mit von der Partie sind. „Etwa die Hälfte aller Fotos ist genau geplant, der Rest ergibt sich aus der Situation“, beschreibt Mücke seine Vorgehensweise. Mit vier Kameras und einem Rucksack voll Objektive werden dann auch Türme körperlich anspruchsvoll. Gesponsert von Rollei für die Projektion und Technik, ist es um den Diafilm im Mittelformat einsam geworden: „Fujicolor stellt noch her, der Preis ist exorbitant“, bedauert der Fotograf die technische Entwicklung, noch stellt für ihn der Umstieg auf Digitaltechnik aus Bildqualitätsgründen keine Alternative dar.

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erstellt am 18.Okt.2013 | 05:27 Uhr

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