Kritik an Reinigung von Schule und Sporthalle

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14. März 2013, 03:59 Uhr

Strande | Die Reinigungsverträge der Schule und Sporthalle waren Thema des Bauausschusses. Mehrfach hatte eine verschmutze Halle für Ärger bei den Nutzern gesorgt. Dies sei besonders nach Großveranstaltungen der Fall. Es läge jedoch nicht an der Reinigungskraft, betonte Holger Klink (CDU): "Wir müssen gucken, was in der Leistungsbeschreibung der Verträge steht. Es ist nicht Aufgabe der Reinigungskraft, die Halle sauberzumachen, wenn sie vermietet ist. Wir sollten eine Abnahme machen und von den Betreibern eine Sonderreinigung fordern." Ebenfalls müsse man dafür sorgen, dass eine Vertretung vorhanden sei. So sei der Hallenboden im Januar und nach den vielen Weihnachtsfeiern nicht sauber gemacht worden und stark versandet gewesen. Die Sport- wartin des SC Strande, Regina Esselbach, stimmte Klink zu, dass die Reinigungskraft die Mehrarbeit in dem vereinbarten Zeitrahmen nicht schaffen könnte. "Ich vermiete die Halle im Auftrag der Gemeinde und bitte darum, einen Besen mitzubringen, um nach den Feiern durchzufegen. Die Straßenschuhe sollten in Zukunft in den Umkleiden ausgezogen werden." Es wurde einstimmig empfohlen, den Vertrag mit der Reinigungsfirma fristgerecht zum 31. Dezember zu kündigen, um neue Angebote mit angepasster Leistungsbeschreibung einzuholen. Die Hausordnung der Halle wird ebenfalls überarbeitet. Klink betonte, dass es wichtig sei, sich auch um das Mängelbuch zu kümmern.

Der Ausschuss lehnte die Öffnung des Behelfsparkplatzes gegenüber der Schul- und Sportstätte für die Öffentlichkeit ab. Es würde nicht zum Verkehrskonzept der Gemeinde passen, zum anderen wäre bei einer Veranstaltung auf der Wiese nicht mehr genug freier Platz. Außerdem sei der Untergrund nicht für eine häufige Nutzung geeignet, so Kay Thiele (CDU).

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