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5. Apfelmakrttage in barkelsby : Kreatives rund um den Apfel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Morgen werden die 5. Apfelmarkttage in der Grundschule eröffnet. 1000 Kilogramm Äpfel werden zu Saft, Chutney, Kuchen, Mus und mehr verarbeitet.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2015 | 06:49 Uhr

Die letzten Äpfel werden gepflückt, geschreddert und zu Apfelsaft verarbeitet. Äpfel geschält und entkernt, Teig gerührt, um „Gekerbte Apfeltorte“ zu backen. Holzbretter und Baumscheiben mit Herbstmotiven verziert sowie Apfelanhänger aus Gips gebastelt und Wolläpfel als Unterlage hergestellt – in der Barkelsbyer Grundschule wird heute Vormittag noch emsig gearbeitet. Schüler und Lehrer bereiten mit Hochdruck mithilfe einiger Mitglieder des Landfrauenvereins Eckernförde und einiger Eltern den 5. Barkelsbyer Apfelmarkttag vor, der morgen auf dem Gelände der Grundschule veranstaltet wird.

Die Apfelernte auf der schuleigenen Streuobstwiese und der angrenzenden Wiese neben dem Schulwald falle in diesem Jahr sehr gut aus, sagte Schulleiter Klaus Düllmann. „Wir müssen 1000 Kilogramm Äpfel verarbeiten“, verrät er. Aus diesem Grunde habe man mit dem Aufsammeln und Pflücken bereits in der vergangenen Woche beginnen müssen. Alle Schüler aus jeder Klassenstufe mussten Äpfel sammeln, um den Kreislauf der Natur kennenzulernen. Ein großer Teil der Äpfel werde geschreddert und zu Apfelsaft verarbeitet, erklärte der Schulleiter.

Kacper (11), Kai (9) und Victor (8) sind für das Schreddern der Äpfel zuständig. Die Kurbel muss von Hand gedreht werden, was höchste Muskelkraft erfordert. Das Apfelsaft-Team verfügt über zwei Pressen, die den geschredderten Äpfeln den Saft entlocken. Dem Team zur Seite steht Filip Singendonk. Der 47-jährige Vater achtet gemeinsam mit Lehrerin Birgit Valentien besonders auf die Leinentücher, die in den Holzgittern liegen müssen. Der goldene Saft fließt in den Topf, die Reste des gepressten Apfelschredderguts werden gesammelt. „Wir achten auf die Einhaltung des Kreislaufs der Natur. Es bleibt nichts übrig. Die Reste bekommen die Schweine eines Bauern“, so der Schulleiter.

In der Küche der Grundschule wird eifrig geschält, entkernt und Teig gerührt. Bereits im fünften Jahr in Folge sind die Landfrauen aus Eckernförde mit Rat und Tat behilflich. Annelore Erdmann, Irene Soll und Monika Teichmann-Schindler backen mit den Kindern Blechkuchen nach Großmutters Art, Gekerbte Apfeltorte, Apfelstreuselkuchen und Apfelmuffins – alles für das Café, das morgen für das leibliche Wohl sorgt. „Und morgen backen wir nur Apfelwaffen“, verrät Annelore Erdmann. Die Erfahrung der vergangenen Apfelmarkttage habe gezeigt, dass diese wie warme Semmeln weggingen. Unterstützung bekommen sie von einer Mutter, Rienelt Graue.

Dass der Kreativität rund um das Thema Apfel keine Grenzen gesetzt sind, zeigen die verschiedenen Bastelteams. Unter der Leitung der Lehrerin Britta Flaig stellen die Schüler dekorative Apfelanhänger her, verzieren Leinentaschen, in den selbstgeackene Apfelbrötchen transportiert werden sollen, oder verwandeln Bretter und Baumscheiben mit Herbstmotiven in Frühstücksbretter. Rote Wolläpfel als Unterlage oder als Bild verwendbar, Dekoäpfel aus vielen kleinen Zieräpfeln, Schlüsselanhänger aus Filz mit Apfelmotiven werden im benachten Klassenraum produziert. Mit von der Partie ist auch Peter Wohlert von der Jägerschaft Hegering 3. Der 74-Jährige hat Reste von Rehgehörn mitgebracht, die zu Scheiben geschnitten und angebohrt werden. Es entstehen kleine Anhänger, die mit Apfelmotiven verschönert werden. Aus einigen Reststücken basteln die Kinder Schlüsselanhänger. „ Wir sind dankbar für so viel Unterstützung von Eltern und den Landfrauen. Ansonsten können wir die Apfelmarkttage in der Form gar nicht anbieten“, sagt Schulleiter Klaus Düllmann.

Morgen werden die 5. Apfelmarkttage in der Grundschule um 9.30 Uhr geöffnet. Bis 11. 30 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, sich die verschiedenen Produkte anzuschauen und zu kaufen sowie das Angebot im Apfel-Café zu probieren.

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