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ausstellung : „Kraftorte – Kraftmomente“: Energie tanken aus der Kunst

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

37 Künstler stellen in der Galerie Carlshöhe bis zum 6. April ihre Arbeiten aus. Die Vielfalt der Ausstellung ermöglicht immer wieder neue Perspektiven in der 600 Quadratmeter großen Galerie.

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erstellt am 12.Feb.2014 | 10:24 Uhr

Jeder braucht seine eigenen Kraftquellen, wo er Ruhe und Entspannung findet und neue Energie für den Alltag tanken kann, ist sich Marlies Greifenberg sicher. Grund genug für die Galeristin, die Frühjahrs-Ausstellung auf Carlshöhe unter das Motto „Kraftorte – Kraftmomente“ zu stellen. 37 überwiegend regionale Künstler sind ihrem Aufruf gefolgt und stellen bis zum 6. April ihre Werke auf Carlshöhe aus. Künstler, die weitestgehend unbekannt sind und denen die Galeristin eine Plattform bieten möchte.

Kräftige Farben, aufgetragen in einer Mischtechnik aus Acryl, Öl und Kreide, ziehen sofort den Blick des Betrachters auf sich. „Großstadtgeflüster“ hat Susanne Lamprecht ihr Werk genannt. Ein Besuch in der türkischen Metropole Istanbul habe sie zu diesem Bild inspiriert, so die 55-Jährige. Gewaltig, nicht nur in seinen Dimensionen 1,40 mal 1,80 Meter, kommt das Bild daher. „Der Kraft aus der weltlichen Stadt mit all ihren Möglichkeiten steht der Engel gegenüber, der Spiritualität und Ruhe vermittelt“, erklärt die Kielerin. Der Engel begrüßt den Besucher gleich am Eingang der Galerie auf der rechten Seite. Sinnigerweise nimmt man seine Lichtgestalt erst wahr, wenn man ihn aus der Entfernung betrachtet.

Lamprecht ist einer der Wenigen, die von ihrer Kunst leben können. Nahezu alle sind Autodidakten und schätzen sich glücklich, auf Carlshöhe ausstellen zu können. „Sie müssten über 60 sein und einen Namen haben“, beschreibt Katharina Scholz, Malerin aus Tarp, ihre Erfahrungen mit Galeristen. Eine Gemeinschaftsausstellung in dieser Dimension begrüße sie sehr. So bekomme man von den anderen ein Feedback, neue Ideen und könne wertvolle Kontakte knüpfen, so die 54-Jährige. „Künstler wollen gesehen werden. Das Schlimmste ist, wenn wir die Hosen runter lassen und keiner guckt“, bestätigt der Grafiker und Maler Jürgen Baum, der mit seiner Partnerin Renate Basten im Atelier Wettersberg bei Halle lebt und arbeitet.

Die Vielfalt der Ausstellung ermöglicht immer wieder neue Perspektiven in dieser 600 Quadratmeter großen Galerie. Neben Malerei sind Skulpturen, Fotoarbeiten, Grafiken und Installationen zu sehen.

„Die Trilogie der Eiform“ nennt Thomas Meseberg seine Skulpturen. Der Tischler absolviert gerade eine geomantische Ausbildung, in der es um die Erkenntnis des Wesens der Landschaftskräfte geht. Seine drei Holzarbeiten aus Rusta (Ulme), Esche und Bergahorn bilden ein spürbares Kraftfeld. Anfassen ist ausdrücklich erlaubt. Mit Maria Lambertz-Kindler-Reese stellt eine über Eckernförde hinaus bekannte Künstlerin ebenfalls aus. Ihre Arbeit zum Thema ist das Triptychon „Leben“. Die 71-Jährige, die in Groß Wittensee und in der Schweiz lebt, zeigt in diesen Grafiken ihre Kraftquellen, die Natur und die Kultur. „Kraftorte – Kraftmomente“ – jeder Besucher wird in dieser Ausstellung seine Energiequellen finden.

Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 6. April, Mittwoch, 15 bis 18 Uhr, Sonnabend und Sonntag, 14 bis 17 Uhr.

Die Vernissage findet am Sonntag, 16. Februar, 15 Uhr, statt.

 

 

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