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2. Handball Bundesliga : Kräftemessen der Wolfsrudel

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zum ersten großen Wolfstreffen der noch jungen Saison in der 2. Handball-Bundesliga kommt es heute Abend (19.30 Uhr) in der Altenholzer Edgar-Meschkat-Halle. Im Schleswig-Holsteinischen Landesderby treffen die beiden „Wolfsrudel“ aus Altenholz und Tarp-Wanderup aufeinander. Beide Teams verbindet mehr als nur der „Kampfname“ und das selbe Bundesland. Beide Mannschaften stiegen zusammen aus der 3. Liga auf. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten dann aber auch auf.

Die Voraussetzungen für das Derby sind doch sehr verschieden. Die Altenholzer „Wölfe“ sind besser gestartet, haben 5:9 Punkte auf dem Konto und sind zu Hause noch ungeschlagen. Die „Wölfe“ aus Tarp erwischten einen verpatzten Start in die Serie und zieren mit 0:14 Punkten das Tabellenende. In der vergangenen Serie setzte sich die HSG aus Tarp in beiden Spielen durch, siegte in Altenholz mit 30:29 und gewannen in eigener Halle mit 40:36. Der Altenholzer Trainer Klaus-Dieter Petersen ist zuversichtlich, mit dem nötigen Rückhalt durch die Fans diesmal den Spieß zumindest in eigener Halle umdrehen zu können. „Die HSG Tarp-Wanderup hat sich neu strukturiert und ist mit der Mannschaft aus dem Vorjahr ebenso wenig zu vergleichen wie unser Team. Bei Tarp ist Mario Petersen nicht mehr mit dabei, der uns im vergangenen Jahr erhebliche Probleme bereitet hat“, weiß Petersen aber auch, dass Derbys unter einem besonderem Vorzeichen stehen. „Bei solchen Begegnungen spielen Emotionen eine ganz große Rolle.“ Der Altenholzer Coach weiß, dass seine Schützlinge besonders heißt auf dieses Aufeinandertreffen sind.

Viel wird davon abhängen, welches „Wolfsrudel“ die eigenen Tugenden besser ins Spiel bringen kann. Der Vorteil der Altenholzer „Wölfe“ besteht darin, bislang zu Hause diese Tugenden wie Kampfgeist und Einsatzwillen zum Tragen gebracht zu haben. Bei den Siegen über Bittenfeld (27:25) und Leutershausen (26:25) wurden die Spiele in der Schlussphase umgebogen. Auch beim 22:22 gegen den TV Hüttenberg zeigten die Wölfe diesen unbändigen Kampfgeist. „Natürlich stehen auch wir unter Druck, doch bei Tarp-Wanderup ist nach sieben Niederlagen der Druck noch größer“, geht Petersen von leichten Vorteilen seines Teams aus.

Personell kann der „Wölfe“-Coach wieder auf Sebastian Opderbeck zurückgreifen. „Auch Rune Dahmke wird zumindest Kurzeinsätze bekommen und kann uns damit helfen“, erklärt Petersen, dass sich die personelle Situation rechtzeitig zum Landesderby entspannt hat.

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erstellt am 19.Okt.2013 | 06:00 Uhr

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