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Kosel will Bohnerter Open-Air-Kulturfest erhalten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

„Unter dem Himmel von Bohnert“ gehört untrennbar zu Kosel, befand Bürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Hartmut Keinberger (CDU), bei der jüngsten Sitzung. Es müsse in jedem Fall gelingen, die Veranstaltung zu erhalten, die ein Markenzeichen für die Gemeinde sei. Damit das gelingt, empfahl das Gremium einstimmig, dass sich die Gemeinde um die logistische Vorbereitung und Nachbereitung der Großveranstaltung kümmern soll. Um die künstlerische Organisation, Auswahl von Künstlern und Musikensembles, wolle sich Jutta Kreuziger als bisherige Hauptorganisatorin dann gerne weiterhin kümmern.

Die 20. Auflage des weit über Schleswig-Holstein hinaus bekannten Open-Air-Tages für Kunst, Kultur und Musik werde sie noch mit ihren Helfern organisieren, aber danach müsse sich definitiv etwas ändern, erläutere Jutta Kreuziger am Mittwochabend. Der Arbeitsaufwand für die Helfer, die auch nicht jünger würden und teilweise schon seit sehr vielen Jahren mitmachten, sei inzwischen zu hoch. Für 2014, geplant ist das Fest für den 13. Juli, hätten ihre Helfer noch einmal Hilfe zugesagt. Dann aber müssten andere Wege gefunden werden, die Veranstaltung mit 30 weißen Pavillons, einer großen Bühne und vielem mehr logistisch zu bewältigen. Eine vergleichbare Open-Air-Veranstaltung mit Stil und Niveau gebe es in Schleswig-Holstein nicht, berichtete Kreuziger auch von den Beweggründen der Künstler, die selbst aus Berlin für einen Tag an die Schlei kämen, um dabei zu sein.

Vorschläge, die Organisation des Festes mit Geld zu unterstützen, griffen zu kurz, wie Keinberger feststellen musste. Hier sei „manpower“ gefragt zum Auf- und Abbau, machten Wolfgang Kastens (Grüne) und Hans Joachim Heide (CDU) deutlich. Bernhard Wendt (FWK) stellte fest, dass eine Willensbekundung allein nicht reiche, es müssten funktionierende Strukturen geschaffen werden, damit der Charakter und Charme der Veranstaltung erhalten blieben. Wie das letztlich zu organisieren sei, müsse sich zeigen, wandte Keinberger ein. Unterstützung hätten ihm bereits die Freiwilligen Feuerwehren in Kosel und Bohnert signalisiert.

Der Wille, die Veranstaltung zu erhalten, habe sie sehr gefreut, sagte Kreuziger später.

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erstellt am 13.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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