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Saison 2014/15 : Konzertreihe setzt erneut musikalische Maßstäbe

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eckernförder Veranstalter holt sieben Konzerte mit gefragten Solisten und Orchestern in die Stadthalle. Zum Auftakt gibt es ein Sommerkonzert mit Raul Jaurena und Bernd Ruf in der Borbyer Kirche. Nur noch sechs Abonnements verfügbar.

Mit sieben Abo-Konzerten in der Stadthalle und einem Sommerkonzert in der Borbyer Kirche bestreitet die Konzertreihe Eckernförde die Saison 2014/15. Dem Vorstand um Karin Lucke ist es wieder gelungen, ein erlesenes Programm mit international gefragten Künstlern zusammenzustellen. Die hohe Qualität der Konzerte und der exzellente Ruf der Konzertreihe haben eine entsprechend große Kartennachfrage ausgelöst – Stand gestern sind nur noch sechs Abonnements zum Preis von 80 bis 120 Euro in der Buchhandlung Liesegang in der Kieler Straße erhältlich. 29 Karten sind für jedes Konzert für den freien Verkauf an der Abendkasse reserviert. Dort gibt es ebenfalls die Chance, eine der freigemeldeten Abo-Karten zu erwerben, die verhinderte Abonnenten für den Abend freigeben – im Schnitt kommen auf diese Weise zusätzlich 20 Klassikfreunde in den Konzertgenuss. „Wir haben noch nie jemanden weggeschickt“, weist Kassenwart Hans Lucke auf die immer vorhandene Möglichkeit eines auch kurzfristigen Konzertbesuchs hin. Es ist müßig zu erwähnen, dass die Luckes mit dieser seit Jahren anhaltenden, großen Resonanz sehr zufrieden sind.

Und das sind sie auch mit ihren neuen Verpflichtungen. Exzellente Solisten, Kammerorchester und Symphonieorchester werden Eckernförde einen Besuch abstatten. Außerhalb der Abo-Reihe und zum Ausklang des Sommers ist es der Konzertreihe gelungen, zwei herausragende Musiker nach Eckernförde, genauer gesagt in die Borbyer Kirche zu holen: Raul Jaurena (Bandoneon, einstiger Weggefährte von Astor Piazzolla und Grammy-Preisträger) und Bernd Ruf (Klarinette, Musikprofessor in Lübeck). Zusammen präsentieren sie – wie berichtet – am Sonntag, 7. September, um 20 Uhr ihr „Jaurena-Ruf Project“ mit einem sicher mitreißenden Mix aus Tango, Klassik, Klezmer und Jazz. „Wir wissen um die hohe Qualität der Beiden und haben sie deswegen verpflichtet“, sagt Hans Lucke, der einen außergewöhnlichen Konzertabend erwartet.

Die sieben Abo-Konzerte in der Stadthalle (alle 20 Uhr) beginnen am Montag, 13. Oktober, mit dem Auftritt des Berliner Solistenoktetts. Zu hören sind acht junge, erfolgreiche Musiker von internationalem Ruf, die die Kammermusik als kreatives Feld entdeckt haben und Werke von Schostakowitsch, Enescu und Mendelssohn Bartholdy spielen.

Konzert Nummer 2 bestreiten am Montag, 1. Dezember, das Franz Liszt Kammerorchester mit Gábor Boloczki an der Trompete. Diese Kombination bürgt für großartige Spielkunst. Zu Gehör gebracht wird mit „Trombo Veneziana“ ein großes Barockprogramm mit Vivaldi, Corelli und Bartok.

Am Montag, 12. Januar 2015, darf sich das Publikum auf einen weiteren Höhepunkt freuen. Zu Gast ist das weltberühmte und experimentierfreudige Fauré Quartett, das in der ganzen Welt gefragt ist. Auf dem Programm stehen Mahler, Mozart und Tanejew.

Einen solistischen Klavierabend gibt es am Freitag, 13. Februar in Person von Boris Giltburg. Der junge Israeli gilt als einer der vielversprechendsten Nachwuchspianisten. Er spielt Brahms, Rachmaninow und Prokofjew.

Das Kammerorchester Leopoldinum gastiert unter Leitung von Hartmut Rohde am Montag, 16. März, in der Stadthalle. Mitbringen werden die Breslauer Werke von Telemann, Emanuel Bach und Tschaikowsky.

„Etwas ganz Tolles“ erwarten die Luckes am Donnerstag, 23. April, vom Auftritt des „Tableau Francais“, einem Streichquartett mit zwei Solisten und viel französischem Temperament (Fauré, Ravel, Chausson).

Den klangvollen Abschluss gestaltet am Mittwoch, 20. Mai, das Göttinger Symphonieorchester mit Musik von Beethoven, Reger und Brahms.

Ein Blick in die Zukunft verspricht weitere große Konzertabende: 2015/16 spielen die Kremerata Baltica, das Litauische Nationalorchester und die Norddeutsche Philharmonie im Ostseebad, das sich glücklich schätzen darf, so große Künstler und Orchester erleben zu können.

 

 

 

 

 

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erstellt am 22.Aug.2014 | 06:56 Uhr

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