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investition in die zukunft : Konzern Fresenius glaubt an den Standort Damp

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Andrea Hardt ist die neue Kurdirektorin für Damp. Die Gemeindevertretung setzt sich für die Einrichtung eines neuen Info-Gremiums zur Verbesserung des Austausches zwischen Ostseebad und Gemeinde ein.

shz.de von
erstellt am 26.Jun.2015 | 04:22 Uhr

Die Damp Holding GmbH will auch weiterhin dem Standort Damp treu bleiben. „Wir glauben an den Standort, wir haben viel vor“, verriet die neue Kurdirektorin der Gemeinde Damp, Andrea Hardt, am Mitwochabend. Die 37-Jährige wurde im Rahmen der Gemeindevertretersitzung einstimmig in dieses Ehrenamt gewählt. Nötig wurde die Neubesetzung, da ihr Vorgänger, Geschäftsführer Ralf Germer, den Arbeitsplatz gewechselt hat und das Amt vakant wurde.

Die Diplom Betriebswirtin (BA) ist keine Unbekannte. Seit elf Jahren lebt sie in der Gemeinde, seit neun Jahren ist Hardt im Ostseebad in unterschiedlichen Positionen tätig. Seit Dezember 2012 ist die 37-Jährige neben anderen Tätigkeiten innerhalb des Ostsee resorts zuständig für die Bereiche Außenanlagen, Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Pächtern. Seit Februar 2015 ist Andrea Hardt Mitglied der Geschäftsleitung und hat als solches Einblicke in die Planung und Organisation.

Aber auch sie konnte auf die Frage aus dem Gremium, ob die Damp Holding noch für die Zukunft plane, nur vage antworten. Hintergrund der Frage ist der Eindruck bei vielen Gemeindevertretern, dass zurzeit nicht viel geschieht im Ostseebad. Zurzeit erarbeite man ein tragfähiges Konzept, erläuterte Hardt, welches man dem Aufsichtsrat des Konzerns Fresenius, der Mutter der Damp Holding GmbH, zwecks Genehmigung vorlegen müsse. Da die nächste Aufsichtsratssitzung aber erst im Dezember stattfinde, seien alle gehalten, keine Äußerungen zu tätigen, bevor der Aufsichtsrat die Gelder genehmigt habe, so Hardt. Aber auch der Konzernspitze sei klar, das hier „eine Sanierung und Investition für die Zukunft notwendig“ ist, versicherte sie. Durch die Errichtung des Entdeckerbades habe man sich beispielsweise im Familienbereich auf das Motto Wikinger spezialisiert – ein entsprechender Slogan werde noch erarbeitet.

Die Arbeit des Kurdirektors, der aus den Reihen der Geschäftsführung der Damp Holding vorgeschlagen wird, ist ehrenamtlich und hat einen eher repräsentativen Charakter. Erstmals seit 42 Jahren hat eine Frau dieses Amt inne. Ist der Bürgermeister verhindert, wird er in Sachen Touristik zukünftig von Andrea Hardt vertreten.

Als Mitglied der Geschäftsführung befürwortete die neue Kurdirektorin die Schaffung eines unkonventionellen Info-Gremiums, bestehend aus Mitgliedern der Damp Holding-Geschäftsführung und der Gemeindevertretung. Diese Gruppe trifft sich künftig vierteljährlich, um den Kontakt und den Austausch zwischen Gemeinde und Ostseebad zu verbessern.

Diesem Gremium konnten auch die Mitglieder der CDU-Fraktion zustimmen. Sie hatte einen Antrag auf Wiedereinführung des Verwaltungsrats der Kurbetriebe Damp gestellt, der bereits im Finanz- und Hauptausschuss mehrheitlich abgelehnt worden war.

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