Boot gekentert : Konfirmanden mit Schutzengel

Einsatz an der Großen Breite: Die Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen. Die Jugendlichen konnten sich selbst ans Ufer retten.
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Einsatz an der Großen Breite: Die Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen. Die Jugendlichen konnten sich selbst ans Ufer retten.

Jugendliche einer Berliner Konfirmandengruppe geraten in Seenot, retten sich aber selbst ans Ufer

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21. Juli 2015, 19:19 Uhr

Als die Einsatzkräfte gestern um kurz vor 18 Uhr am Ufer der Großen Breite eintrafen, hatten sich die Jugendlichen bereits selber aus ihrer prekären Lage retten können. Wie Polizeihauptkommissar Stefan Neumeister aus Rieseby unserer Zeitung mitteilte, seien sechs Personen einer Konfirmandengruppe aus Berlin mit einem Ruderboot auf der Schlei unterwegs gewesen. Als sie einem anderen Boot, das in Schieflage geriet, zu Hilfe kommen wollten, kenterte das Boot. Ein Jugendlicher, der das Geschehen vom Ufer aus beobachtete, alarmierte die Feuerwehr.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Fleckeby und Eckernförde rückten an, ebenso zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzwagen und ein Rettungshubschrauber. Ein Jugendlicher wurde vorsorglich mit Verdacht auf Unterkühlung in die imland-Klinik Eckernförde gebracht.

Alle anderen Konfirmanden wurden von ihren Betreuern zurück in die Jugendherberge Borgwedel gefahren. „Die Boote waren nicht weit vom Ufer“, sagte Stefan Neumeister nach dem Bericht des Augenzeugen. Dennoch könnten gerade die Fallwinde in der Bucht sehr tückisch sein. 

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