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3. Handball-Liga : Körperliche Robustheit von Owschlag gefragt

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen empfängt der TSV Owschlag am Sonnabend, ab 17 Uhr, den MTV Altlandsberg. Trainer Rainer Peetz hat vor der körperlichen Robustheit der Gäste großen Respekt.

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Owschlag | In der 3. Handball-Liga Nord der Frauen bekommt es der TSV Owschlag am Sonnabend, ab 17 Uhr, mit dem MTV Altlandsberg zu tun. Nach dem jüngsten schwer erkämpften 27:25-Erfolg beim Tabellenschlusslicht Sportfreunde Niedersachsen Vechta freut sich TSV-Trainer Rainer Peetz darüber, mittlerweile ein kleines Polster auf die Abstiegsränge aufgebaut zu haben. Somit können seine Spielerinnen etwas befreiter aufspielen.

Mit den Gästen aus dem Nordosten Berlins kommt nun eine Mannschaft, die mit 3:9 Punkten ebenfalls mitten drin in der gefährdeten Tabellenregion steckt. Sollte der TSV auch dieses Spiel für sich entscheiden können, ist sogar ein Sprung bis auf Tabellenplatz fünf möglich. Dabei haben die Owschlagerinnen sogar noch eine Partie weniger bestritten als die meisten bisher besser platzierten Mannschaften. „Platz fünf würde uns natürlich gut zu Gesicht stehen“, sagt Rainer Peetz, auch wenn es für ihn bis zur Winterpause in erster Linie darum geht, ein ausreichend großes Punktepolster auf die Abstiegsregion zu „hamstern“.

Dem ersten knappen Saisonviertel würde Peetz die Schulnote 3+ vergeben: „Wir sind zufrieden. Natürlich hätten es mehr, aber eben auch weniger Punkte sein können. Die Liga ist brutal ausgeglichen.“ Das sei auch gut an den jüngsten Ergebnissen des Gegners abzulesen. „Der MTV hat gegen Tabellenführer Bremen und den Zweiten Wismar nur mit einem Tor verloren“, weiß Peetz. „Am vergangenen Wochenende hatten sie dagegen mal einen schwachen Tag und gingen zu Hause gegen Berlin 18:27 unter. Das zeigt, dass wir uns keine Konzentrationsschwächen erlauben dürfen, denn diese werden von den Gegnern sofort bestraft.“

Nach wie vor bangt Peetz noch um das Mitwirken der grippekranken Greta Stolley, Franziska Peters und Nina Lyke. „Das Mitwirken der Drei wäre schon enorm wichtig, da wir auf eine körperlich sehr robuste und große Mannschaft treffen“, sagt der Owschlager Coach. „Da müssen wir speziell im Rückraum entsprechend dagegen halten. Gerade die halbrechte Rückraumschützin Manja Berger hat uns in der Vergangenheit immer wieder vor große Probleme gestellt. Und in Sophie Lütke haben sie noch eine starke Spielmacherin.“

Der Trainingsschwerpunkt lag in dieser Woche darauf, den Ball schnell laufen zu lassen. Vielleicht ist das ja das geeignete Mittel, um bis zur Winterpause noch die drei eingeplanten Siege einfahren zu können.

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