Kochen in der Kriegs- und Nachkriegszeit

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06. Januar 2016, 00:32 Uhr

In der Ausstellung „Sammeln, Bewahren, Forschen, Vermitteln“ öffnet das Museum seine Schatztruhe. In der heutigen, letzten Folge der kleinen Reihe stellt das Museum eine Kochkiste aus der Sonderausstellung „Verborgene Schätze des Museums Eckernförde“ vor. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Januar zu sehen.

Diese Kochkiste aus der Zeit zwischen 1940 und 1945 kam 1997 als Schenkung aus einem Haushalt in Schleswig ins Museum (Inv. Nr. 1997/062). Für das Küchenequipment wurde eine gezargte Militärkiste zweckentfremdet und mit Einschüben für zwei Kochtöpfe ausgestattet. Die Kiste ist mit Sackleinen ausgelegt; die Verkleidung sowie die zwei Innendeckel sind mit Holzwolle gefüllt. Da diese als Wärmespeicher funktioniert, konnte morgens die Mahlzeit für den Abend vorgekocht werden und in der doppelten Kochkiste bis zum Feierabend warm gehalten werden. Die Wärme wurde so gut gespeichert, dass Mahlzeiten morgens nur aufgekocht werden mussten und den Tag über in der Kochkiste weitergaren konnten.

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