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Info-Center-Sanierung : Knurrwal, Lachhase und Schweinshahn laden ein

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Tag der offenen Tür nach gründlicher Renovierung / Bastelaktionen, Tombola und Café am Meeresgrund

Eckernförde | Der Sand wurde abgesaugt, jeder Stein    umgedreht und geputzt, neue Miesmuscheln aus dem Hafen in die Becken gesetzt, die Scheiben von innen und außen gewienert – statt Frühjahrsputz gab’s das große Weihnachtsreinigen im Ostsee Info-Center (OIC) – zwei Wochen lang  war  das OIC für diese Aktion geschlossen.  „Die Fische und andere Bewohner konnten größtenteils in ihren Becken bleiben“, erklärt Hannah Sliwka, stellvertretende Leiterin. Mit einem Tag der offenen Tür unter dem Motto „Knurrwal, Schweinshahn und sagenhafte Ostseetiere“ am Sonntag, 4. Dezember,   soll das OIC wieder in Betrieb genommen werden. Von 10 bis 16 Uhr erwartet die Besucher ein vielfältiges Programm. Bei einer Bastelaktion können  größere Kinder  sagenhaften Ostseetieren, wie  dem Lachhasen,  Knurrwal und  Schweinshahn, mittels  eines Zauberwürfels, den sie selbst herstellen, begegnen.   Die Kleineren dürfen sich auf Kartoffeldruck mit maritimen Motiven freuen. Das  Café am Meeresgrund im Obergeschoss hält Waffeln, Kaffee,  Kinderpunsch (alles 1 Euro) und eine Spielecke für die Allerkleinsten bereit. Bei einer Tombola, die spannende Preise, wie  Ganzjahrestickets fürs OIC, bereithält, gewinnt jedes Los. Doch vor dem Tag der offenen Tür  gab es viel zu erledigen:  Die Ausstellungsräume wurden komplett renoviert. Ein Team von rund 20 Personen war 14 Tage im Einsatz, um auch den letzten  Winkel im OIC zu überprüfen. „Eine tolle Mannschaft“, lobt Leiter Claus Müller, „alle haben sich großartig engagiert.  Jeder im Team wusste, was er zu tun hatte.“  Außer den  Hauptdarstellern, den Fischen, Krabben und Seesternen, wurde  alles geputzt. Das gilt auch  für die neuen Bewohner, Seehasenbabys und  die japanische Pinselkrabbe, die seit dem vergangen Jahr in der Ostsee heimisch ist. Wie die Wollhandkrabbe  hat  auch das 2 Zentimeter kleine Schalentier im Ballastwasser von Schiffen den Weg in die Ostsee gefunden. Auf eine absolute Neuheit, eine Webcam mit 360 Grad Rundumblick, dürfen sich die Besucher ab Frühjahr 2017 freuen. Dem umweltpädagogischen Anspruch, „mehr sehen, mehr fühlen, mehr schmecken und riechen“ entsprechend bereichert die Kamera, die zwischen Seesteg und Schwimmsteg in 5 Meter Tiefe angebracht werden soll, die Arbeit des OIC, erläutert Marco Knaup.„Sie liefert keine Fotos, sondern einen Livestream von ihrer Umgebung“, so der OIC-Techniker.

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erstellt am 02.Dez.2016 | 17:25 Uhr

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