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3. Handball-Liga : Knappe Derby-Pleite vor mehr als 800 Zuschauern

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz muss sich dem THW Kiel II mit 27:28 (15:14) geschlagen geben. Co-Trainer Sebastian Opderbeck: Mit der Belastung, auch durch die große Zuschauerkulisse, sind bei uns nicht alle fertig geworden.“

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erstellt am 06.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Altenholz | Auch wenn die Niederlage im Derby der 3. Handball-Liga der Männer gegen den THW Kiel II mit 27:28 (15:14) knapp ausfiel, so mussten sich die Altenholzer „Wölfe“ eingestehen, die Niederlage selbst verschuldet zu haben. „Wir haben uns nicht so präsentiert, wie ich es gerne gesehen hätte“, sagt Co-Trainer Sebastian Opderbeck. „Mit der Belastung, auch durch die große Zuschauerkulisse, sind nicht alle fertig geworden.“ Dies sei speziell bei den Torabschlüssen zu sehen gewesen. Beeindruckende 22 Fahrkarten leisteten sich die Gastgeber.

Wie nervös die Altenholzer ins Spiel gingen, zeigte sich schon in den ersten Minuten. „Wir standen in der Deckung nicht sicher und haben uns auch nach vorne krasse Fehler bei Pässen und Abschlüssen geleistet“, sagt Opderbeck zum frühen 1:5-Rückstand (5.). Die „Wölfe“ kämpften sich aber zurück und fanden beim 7:8 (15.) Anschluss. Unkonzentriertheiten im Abschluss warfen den TSVA zurück, ehe beim 12:12 (26.) der Ausgleich gelang und sie zur Pause 15:14 vorne lagen.

„Eigentlich hätten wir höher führen müssen“, bemängelt Opderbeck. Weshalb seine Mannschaft dann aber nicht dort weiter machte, wo sie vor der Pause aufgehört hatte, ist dem Coach immer noch unklar. Statt die Führung auszubauen mussten die Hausherren dem THW II beim 21:20 (42.) die Führung überlassen. Von da an liefen die „Wölfe“ diesem einen Treffer ständig hinterher. Als Max Lipp zum 27:27 ausglich (59.), keimte noch einmal Hoffnung auf, doch im Gegenzug traf Jonas Ottsen zur erneuten 28:27-Führung der Kieler. Noch blieb etwas Zeit für die „Wölfe“, doch Kiels Fridjof Koslowski stoppte den nächsten Angriff der Altenholzer nahe der Mittellinie mit einer „Notbremse“. Dafür kassierte er zwar eine Hinausstellung mit Bericht, verhinderte so aber einen möglichen Ausgleich der Altenholzer. Die standen beim Abpfiff des denkwürdigen Derbys trotz guter Chancen am Ende mit leeren Händen da.

 

Altenholz: Hampel, Hossner – Lipp (3), Wegner (3), Drecke, Starke (6), Reinert, Abelmann-Brockmann, Köpke (5), Flindt (2), Voigt (4/1), Petersen, Boldt (4/2), Firnhaber.
SR: Krüger/Schmidt. – Z.: 810.

Zeitstrafen: 10:16 Minuten

Rote Karte: Koslowski.

Siebenmeter: 4/3 : 5/5.

 

 

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