zur Navigation springen

14 knifflige Meter : Kletterspaß versüßt die Pausen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Er selbst erklimmt gern hohe Wände mit Hilfe von Tritten und Griffen – bouldern gehört zu den Sportarten, die Benjamin Matthies, Referendar an der Isarnwohldschule, gern macht. Mit Hilfe der Sportfachschaft und des Schulträgers können nun auch seine Schüler loslegen.

Das Pausenzeichen ist kaum verstummt, da haben die jüngeren Schüler der Isarnwohldschule nur ein Ziel: Die neue Kletterwand an der Sporthalle. 300 Tritte und Griffe wurden auf einer Länge von 14 Metern installiert, an denen sich die Schüler nun entlanghangeln können oder bouldern, wie es unter Kletterprofis heißt. Einer von ihnen ist Benjamin Matthies, Referendar für Sport und Englisch. Er hat in Kiel studiert, stammt ursprünglich aber aus Sonthofen im Allgäu und klettert sehr gern – wenn auch eher in die Höhe als in der Breite. Von seiner Idee, den Pausenhof mit einer Boulderwand aufzuwerten und so den Schülern Gelegenheit zu geben, zwischen und nach dem Unterricht Kraft und Koordination zu schulen sowie das problemlösende Denken zu trainieren, waren die Fachschaft Sport und der Schulträger begeistert. Die Kosten von 7500 Euro trugen sie gemeinsam. Und auch bei den Schülern traf die Wand auf positive Resonanz. Matthies: „Sie wird extrem gut angenommen.“ Ganz zur Freude des Schulverbandsvorstehers Hans-Ulrich Frank, der sich gestern ein Bild von der neuen Attraktion an der Schule machte.

In Kürze können sich die Schüler über eine weitere Neuerung freuen: Die Sitzecke zwischen Turnhalle und Z-Gebäude wird mit Findlingen neu gestaltet und soll noch vor den Herbstferien fertig sein. Ende des Monats werde zudem ein neues Spielgerät, das eigens für das Gelände der Isarnwohld-Schule angefertigt wurde, im Bereich der Containerklassen der Quintaner und Sextaner aufgebaut, kündigte Frank an.

 

zur Startseite

von
erstellt am 11.Sep.2013 | 06:06 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen