Junge Akrobaten : Kleine und große Stars tummeln sich in der Manege

Gar nicht so einfach: Finn und Leni versuchten sich im Tellerdrehen. Katrin Paries (r.) zeigte ihnen, wie es geht.
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Gar nicht so einfach: Finn und Leni versuchten sich im Tellerdrehen. Katrin Paries (r.) zeigte ihnen, wie es geht.

Das Jahresanfangstreffen der Circus-Kids zog viele Gäste in die Grund- und Gemeinschaftsschule Nord. Die Besucher balancierten Teller auf einem Stab, jonglierten mit Bällen oder fuhren Einrad.

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14. Januar 2014, 06:54 Uhr

Einmal ein großer Star in der Manege sein – das können Kinder und Jugendliche bei den Circus-Kids. Wie es sich anfühlt, auf einem Einrad durch die Gegend zu sausen, einen Teller nur auf einem dünnen Stab zu balancieren oder mit bunten Tüchern zu jonglieren, konnten Interessierte beim Jahresanfangstreffen der Circus-Kids in der Turnhalle der Grund- und Gemeinschaftsschule Nord erleben. Teller drehen, mit Diabolo, Devil Sticks, Tüchern, Pois oder Bällen jonglieren, Einrad- oder Hochradfahren – bei allen Übungen standen den Gästen erfahrene Circus-Kids zur Seite und gaben Tipps. „Jeder kann reinschnuppern und alles ausprobieren“, sagte die Vorsitzende Birgit Janischewski. Die Circus-Kids treffen sich alle zwei Monate zum Workshop. Das Jahresanfangstreffen sei eine Möglichkeit, sich mal wieder zu sehen.

Ihre Tochter Hannah Jahn unterstützte die Besucher beim Einradfahren. „Möglichst geradeaus fahren und grade sitzen“, erklärt sie. Und fügt hinzu: „Am Anfang sollte man mit Begleitung fahren.“ Die Zwölfjährige gehört seit sechs Jahren zu den Circus-Kids. Sie macht alles: Einradfahren, Jonglieren, Hochradfahren. Jonglieren und Hochradfahren gefällt ihr aber am besten: Beim Jonglieren mit dem Diabolo habe sie am meisten Tricks drauf und „Hochradfahren fasziniert mich“, sagt sie. „Das kann nicht jeder.“ Wichtig sei hier, die Schnürsenkel in die Schuhe zu stecken. Sonst könnten sie sich in der Kette verfangen und man stürzt.

Nicht nur Kinder hatten beim Jahresanfangstreffen ihren Spaß – auch den Erwachsenen gefiel es. Inge Schnoor interessierte sich für das Jonglieren und auch das Tellerdrehen hatte sie ausprobiert. Die Circus-Kids seien etwas Besonderes. „Das muss man sich mal angucken“, sagte die Damendorferin.

Jedes Jahr kämen nach dem Tag der offenen Tür einige neue Mitglieder dazu, berichtete Birgit Janischewski. Auch dieses Mal hofft sie, wieder ein paar neue Gesichter begrüßen zu können. Das Zirkustraining hat neben dem Spaß auch noch andere positive Effekte. Die motorischen Fähigkeiten werden geschult und die Bewegung ist ein Ausgleich für das Sitzen in der Schule. Die öffentlichen Auftritte geben den kleinen Artisten mehr Selbstbewusssein.

> Am 1. und 2. Februar findet der nächste Workshop der Circus-Kids statt. Weitere Informationen gibt es bei Birgit Janischewski, Tel. 04351/84134 oder im Internet unter http://www.circus-kids.de/.

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