Kleine Küken waren die Stars in den Schlupfbrütern

Frisch geschlüpft und schon aktiv: Die Seabrigt-Küken im Schlupfbrüter.
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Frisch geschlüpft und schon aktiv: Die Seabrigt-Küken im Schlupfbrüter.

5. Küken- und Eierschau des Rassegeflügelzuchtverein erwies sich als Besuchermagnet in der BBS

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12. Mai 2015, 06:46 Uhr

Ein leichtes Zittern, ein leises Knacken, dann bricht der kleine Schnabel durch die Oberfläche des Eies, und aufmerksam reckt das frisch geschlüpfte Küken sein Köpfchen empor, bevor es seine ersten zaghaften Schritte macht. Am vergangenen Sonnabend bot sich den rund 500 Besuchern der 5. Küken- und Eierschau des Rassegeflügelzuchtvereins Eckernförde und Umgebung in der Bürgerbegegnungsstätte die Chance, dieses faszinierende Wunder der Natur live mitzuerleben und die Jungvögel bei ihren ersten Atemzügen zu begleiten. „Wir wollen vor allem auch den jungen Besuchern etwas zum Anschauen bieten“, sagte der Vorsitzende Albert Spreu, der auch gerne die vielen Fragen der Besucher beantwortete. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig viele Menschen über diese Tiere wissen“, fügte Züchter Ewald Rosentreter hinzu, der sich schon seit vielen Jahren dem Erhalt bedrohter Rassen wie zum Beispiel der Bronzepute widmet.

Neben den zwei Schlupfbrütern, in denen Wachteln und Hühner vor den Augen der vielen Besucher ab 9 Uhr das Licht der Welt erblickten, konnten auch acht weitere Rassen und die entsprechenden Eier genauer studiert und sogar angefasst werden. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die von Ewald Rosentreter mitgebrachten Pommerngansküken, die mit ihrer neugierigen Art und ihrem leuchtend gelben Flaum vor allem die Kinder faszinierten und immer wieder zum Streicheln einluden.

Bei der Schau handle es sich um eine reine Ausstellung, so Albert Spreu. Man wolle die Rassenvielfalt abbilden und auf das Aussterben von Nutztierrassen aufmerksam machen. Kaufen konnte man im Rahmen der Veranstaltung keine Tiere, aber Ewald Rosentreter nahm sich viel Zeit, um interessierten Besuchern die Eigenarten der einzelnen Gänse-, Enten-, Hühner- und Wachtelrassen näherzubringen. „Wir wollen auch auf die Alternativmöglichkeiten zum Wirtschaftsgeflügel hinweisen“, gab Albert Spreu zu verstehen. Bei den ausgestellten Tieren handle es sich um reine Land- und Liebhaberrassen.

Die nächste Ausstellung des Vereins findet am 24. Oktober statt, weitere Informationen folgen.

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