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2. Handball-Bundesliga : Klassenerhalt wird immer schwieriger

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz unterliegt zu Hause dem direkten Mitkonkurrenten HG Saarlouis vor 600 Zuschauern mit 24:29. „Wir haben es nicht geschafft, in einem so wichtigen Spiel unser Leistungsvermögen abzurufen“, sagt Trainer Klaus-Dieter Petersen.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2014 | 05:00 Uhr

„Wir haben es nicht geschafft, in einem so wichtigen Spiel unser Leistungsvermögen abzurufen“, zieht ein enttäuschter Altenholzer Trainer Klaus-Dieter Petersen das Fazit nach der 24:29 (12:11)-Niederlage gegen den direkten Kontrahenten im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga der Männer, die HG Saarlouis. Für die „Wölfe“ ist diese Niederlage in dem Vier-Punkte-Spiel besonders schmerzhaft. Während die Hausherren den verschenkten Punkten nachtrauern, kann sich die HG Saarlouis, die spielerisch nicht besser war, jetzt wieder Hoffnung machen, die Klasse aus eigener Kraft zu erhalten.

Besonders die Altenholzer Führungsspieler Mathis Wegner und Max Lipp hatten einen gebrauchten Tag erwischt. Das machte sich schon in der ersten Halbzeit bemerkbar. Statt mit einer beruhigenden Führung in die Halbzeit zu gehen, führten die „Wölfe“ nur 12:11. Dabei stand die Deckung der Gastgeber vor der Pause sehr gut, hatte den Gast fest im Griff. „Wir haben aber auch schon im ersten Abschnitt einfache Fehler gemacht, die Saarlouis bestrafte“, sagt Petersen. Zumindest konnte sich der Coach nach dem spielerischen Ausfällen von Lipp und Wegner auf seine rechte Seite verlassen, auf der Christian Drecke und Patrick Starke für die Tore sorgten. Mit 8:5 (22.) lagen die Altenholzer, die in der Abwehr in den ersten 30 Minuten sehr konzentriert arbeiteten, schon vorne, mussten aber Saarlouis, trotz eines starken Florian Hossner im Tor wieder herankommen lassen. Beim 11:10 (29.) führte der Gast, doch die Wölfe rissen das Spiel vor der Pause noch einmal mit 12:11 herum.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit auch in der Deckung nachgelassen“, berichtet Petersen. Die Gäste nutzten die Chance und setzten sich auf 19:15 (43.) ab. Noch einmal kam Altenholz auf 20:21 (49.) heran. „Wir haben aber unsere Chance in einer Sechs-gegen-Drei-Überzahl nicht genutzt, sondern zwei Gegentreffer kassiert“, erklärt Petersen, dass auch diese große Chance nicht genutzt wurde. Als Saarlouis wieder vollzählig war, zog der Gast in der Schlussphase über Gegenstöße auf 27:22 (56.) davon. Nach dieser unnötigen Niederlage steigt der Druck auf die Altenholzer, die zum fünften Mal in Folge verloren haben.

TSV Altenholz: Hossner, Weber – Lipp, Drecke (4), Opderbeck, Dahmke (3/1), Boldt (3/1), Köpke (2), Wegner, Kastening (4/2), Firnhaber (3), Starke (5), Röder, Abelmann-Brockmann.
HG Saarlouis: Milosovic, Jonczyk – Krings (7), Janiszewski (4), Kessler (2), Holzner (3), Suton (4/1), Riganas (4), Weißgerber, Grgic (1/1), Backovic (1), Leitz, Dobardzijev (1), Hombrink.
SR: Brauer/Holm (Hamburg/Hagen). – Z.: 600.

Zeitstrafen: 8:14 Minuten. – Siebenmeter: 8:3.


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