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Zukunft der Stadthalle : Klares Bekenntnis zur Stadthallensanierung und zur Außengastronomie

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 27.Nov.2014 | 06:12 Uhr

Die Stadtverwaltung hält die Stadthalle als Veranstaltungsort für Theater, Konzerte, Messen, Bälle und Vereinsfeiern für unverzichtbar. Sie erfüllt mit ihren kulturellen Veranstaltungen mit bis zu 702 Sitzplätzen und als Treffpunkt für Vereine und Verbände auch eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, erklärte Bürgermeister Jörg Sibbel am Dienstagabend im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzwesen als Antwort auf einen Prüfauftrag der Ratsversammlung. Nach dem starken Rückgang der Veranstaltungen von 2007 bis 2010 von 139 auf 110, steigt die Zahl wieder an. 2013 waren es 131 Veranstaltungen, 2013 dann 139 und 2014 bislang 150.

Die große Bedeutung ist also unumstritten, jetzt steht aber die Entscheidung an, die 40 Jahre alte Stadthalle zu sanieren oder durch einen Neubau zu ersetzen. Die Verwaltung zieht eine über die nächsten Jahre verteilte Sanierung für rund sechs Millionen Euro einem 14,5 Millionen Euro teuren Neubau vor, erläuterte der Bürgermeister. Es stehen einige Maßnahmen auf dem Zettel, die dringend umgesetzt werden müssten, um den Erwartungen von Ausstellern und Veranstaltern gerecht werden zu können: Neue Lautsprecheranlage, Erneuerung der Teppichböden und des Bühnenbodens, Austausch von blinden Glasscheiben, größere Thekenanlage, Sanierung der Sanitäranlagen sowie eine umfassende Fassaden- und Dachsanierung, die allein mit 4,7 Millionen Euro zu Buche schlägt.

Zudem schlägt die Verwaltung vor, nach einem empfohlenen Umzug der ETMG in die Willers-Jessen-Schule (siehe Bericht oben) den Bereich zwischen Stadthalle und Promenade als attraktive Außengastronomie auszubauen. Davon würde nicht nur der Pächter des Stadthallenrestaurant, sondern die Stadthalle insgesamt als Veranstaltungsort profitieren.

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