Umfrage : Kino - was will Eckernförde?

Auch die Eckernförderin Regina Brückner (r.) stand den Berufsschülern - hier Sabina Gashi und Benjamin Möller - Rede und Antwort. Foto: peters
Auch die Eckernförderin Regina Brückner (r.) stand den Berufsschülern - hier Sabina Gashi und Benjamin Möller - Rede und Antwort. Foto: peters

Berufsschüler befragen Einwohner zu Standort und Ausstattung. Ergebnisse als Hilfestellung für Politik.

shz.de von
24. Mai 2013, 07:53 Uhr

Eckernförde | Die Frage, welcher Standort für ein Kino der geeignetste ist, bewegt zurzeit die Eckernförder Bürger. Die Standpunkte der verschiedenen Fraktionen in der Ratsversammlung sind bekannt. Doch was denken die Bewohner der Stadt über die Standorte, welche Erwartungen haben sie an ein neues Lichtspielhaus?

Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, haben sich Schüler des Berufsbildungszentrums Rendsburg-Eckernförde (BBZ) mit einer Umfrage an die Eckernförder gewandt. Unter der Leitung ihres Lehrers Joachim Schmidt und in enger Zusammenarbeit mit Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Touristik und Marketing Gesellschaft, wurden die wesentlichen Fragen erarbeitet. 27 angehende Einzelhandelskaufleute befragten gestern im gesamten Stadtgebiet Passanten zu den möglichen Standorten und Erwartungen, was ein Kino zusätzlich bieten sollte. Um ein möglichst aussagekräftiges Meinungsbild zu erzielen, wurde die Umfrage ebenfalls in der Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) Nord am Pferdemarkt sowie im BBZ durchgeführt.

Die 500 bis 600 Fragebögen werden im Anschluss von den Kaufmännischen Assistenten der Schule ausgewertet. "Mit der Umfrage wollen wir die Entscheidungsfindung fördern, aber ohne politische Prägung", erklärt Joachim Schmidt. Und: "Wir möchten der Politik eine Hilfestellung bieten und Material liefern, in dem das Volk zu Wort kommt." Um unparteiisch zu bleiben werden die Ergebnisse bewusst erst nach der Kommunalwahl veröffentlicht.

Rico Ohms (22), Azubi im Einzelhandel, sieht die Willers-Jessen-Schule als Standort im Vorteil und geht davon aus, dass die Ergebnisse der Umfrage in die politische Entscheidungsfindung mit eingehen.

Dass die Debatte um den richtigen Standort für viele Bürger wichtig ist, zeigt die gute Resonanz auf die Umfrage. Vielleicht trägt auch sie einen Teil zur Entscheidung mit bei.

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