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Kino-Standort: Kleingärtner und Skater stehen zu ihrem Wort

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 05.Feb.2016 | 06:38 Uhr

Bürgermeister Jörg Sibbel hat in der kontroversen Debatte um den Kino-Standort erneut mit den Kleingärtner und den Jugendlichen des Skaterparks gesprochen. Das gab es gestern in der Ratsversammlung bekannt. Er berichtete, dass der Kleingärtnerverein seine Bereitschaft zur Aufgabe der restlichen sechs (von 21) Parzellen an der Norderhake der Kolonie Süderhake I erneuert habe. Die Pächter und der Vorstand seien bereit, die Kleingärten gegen Entschädigungszahlungen zu räumen. Dort soll die neue Skateranlage entstehen, falls sich die Politik für den Kino-Standort Skaterpark Schulweg aussprechen sollte. Die Kleingärtner wären hingegen nicht bereit, die gesamte Kolonie Süderhake I rund um den Skaterpark aufzugeben, falls geplant wäre, dort gegebenfalls ein Kinogebäude mit Verbrauchermarkt zu errichten.

Vorgestern traf sich der Bürgermeister im Beisein von Streetworkerin Heike Peuster dann mit sieben ausgewählten Jugendlichen aus den Reihen der Skater. Auch sie erneuerten ihre Bereitschaft zur Umsiedlung des Skaterparks auf die andere Seite des Schulwegs auf das Kleingartengelände, um Platz für einen Kino-Neubau mit Verbrauchermarkt zu schaffen. Die Jugendlichen legten allerdings Wert darauf, dass die neue Anlage fertig wird, bevor die alte abgerissen wird.

Er habe sich nach den Turbulenzen um die Kino-Standortsuche bewusst noch einmal mit den beiden Gruppen zusammengesetzt, um neue Irritationen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Sibbel befürwortet den Skaterpark im Schulweg als Kino-Standort, für ihn gibt es keine Alternative in der Innenstadt. Die Umsetzung des Skaterparks soll aus dem Verkaufserlös des jetzigen Skaterparks einschließlich Rolllaufbahn finanziert werden. Die Kino-Standortfrage wird möglicherweise im März (2016) politisch entschieden.

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