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Keine Mehrheit : Kino-Standort: Bauausschuss sagt zwei Mal „Nein“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zwei Anträge, aber keine Mehrheit: Der Bauausschuss konnte sich am Mittwochabend nicht zu einer Beschlussempfehlung für die Ratsversammlung durchringen. Die entscheidende Sitzung findet am 14. März statt.

Eckernförde | Der Bauausschuss konnte sich am späten Mittwochabend nicht auf einen Kino-Standort einigen. Weder die Verwaltungsvorlage mit dem Standort Skaterpark Schulweg noch der Antrag von SPD, Grünen und Linken zur großräumigen Entwicklung des Bahnhofsareal zwischen Schulweg, Reeperbahn und Grüner Weg mit einem Kino als einem von mehreren Projekten fand eine Mehrheit. Beide Anträge wurden mit 5:6 Stimmen abgelehnt. Die Kino-Standortfrage wird jetzt abschließend in der Ratsversammlung am 14. März entschieden. Das Bündnis aus CDU (8), SSW (2) und FDP (1), die sich für den Skaterpark aussprechen, kommt auf 11 Stimmen, SPD (7), Grüne (3) und Linke (2) auf 12 Stimmen. Zünglein an der Waage ist damit das Bürger-Forum, die vier Stimmen in die Wagschale werfen und damit zum Mehrheitsbeschaffer werden könnten. Im Bauausschuss allerdings verteilten die beiden Ratsmitglieder des Bürger-Forums Matthias Huber und Thorsten Peuster ihre Stimme auf das eine und das andere Lager. Sollten auch Rieke Boomgaarden und Georg Siebert sich so verhalten gäbe es eine Mehrheit für die Weiterentwicklung des Bahnhofareals mit einem Kino als ein Baustein. In diesem Falle ist allerdings nicht mit einem schnellen Baubeginn, wie er am Schulweg möglich wäre, für ein Kinocenter zu rechnen, weil dort noch viele Fragen ungelöst sind, mehrere Betroffene zu beteiligen sind und erst Planungsrecht geschaffen werden müsste.

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erstellt am 03.Mär.2016 | 10:00 Uhr

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