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Kino: CDU bringt B-Plan erneut ins Spiel und erwägt Bürgerentscheid

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 22.Mär.2016 | 15:43 Uhr

Beherrschendes Thema der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsvereins am vergangenen Montag im Restaurant des Segelclub Eckernförde war erwartungsgemäß erneut das Kino. Die CDU hatte sich gemeinsam mit dem SSW und der FDP für den Kino-Standort Skaterpark Schulweg ausgesprochen, die Mehrheit aus SPD, Grünen, Bürger-Forum und Linken hatte dies in der jüngsten Ratsversammlung jedoch abgelehnt (wir berichteten). Daraufhin hat die CDU am vergangenen Sonnabend eine Unterschriftenaktion gestartet und innerhalb von vier Stunden rund 800 Unterschriften für den Standort Skaterpark zusammenbekommen. In der Mitgliederversammlung warb Ortsvorsitzender Daniel Günther nochmals für den Standort. Man habe lange über alle Varianten diskutiert, um endlich nach vier Jahren eine Entscheidung treffen zu können. Es ist der Vorschlag der Verwaltung, die den Skaterpark Schulweg als einzigen zeitnah zu realisierenden Kino-Standort ausgerufen hat und eine entsprechende Beschlussvorlage für die Aufstellung eines Bebauungsplanes erarbeitet und vorgelegt hat. Nach vier Jahren Abwägung und Diskussion müsse man in der Lage sein, eine Entscheidung zu treffen, sagte Günther. Dies wurde von allen an diesem Abend genau so gesehen.

Die CDU-Fraktionsvorsitzende Katharina Heldt kündigte gestern in einem Interview mit der Eckernförder Zeitung an, in der nächsten Ratsversammlung den Aufstellungsbeschluss für den B-Plan „Skaterpark Schulweg / Kino und Einzelhandel“ erneut auf die Tagesordnung setzen und zur Abstimmung stellen zu wollen. Sollte es erneut keine Mehrheit dafür geben, werde die CDU einen Bürgerentscheid zur Standortfrage beantragen. Die Ratsversammlung könne dies ohne den Umweg über ein Bürgerbegehren mit einfacher Mehrheit beschließen, so Heldt weiter. Ungeachtet davon wird die Unterschriftenaktion fortgesetzt: Am Ostersonnabend, 26. März, wird es einen weiteren Info-Stand mit ausliegenden Unterschriftenlisten in der Kieler Straße vor der Eckernförder Bank geben, sagte Daniel Günther.

Jörg Hollmann stellte sein Projekt Ortsumgehung Eckernförde vor. Er möchte damit zunächst eine parteiinterne Diskussion anstoßen und die betroffenen Umlandgemeinden einbeziehen. Im September ist dazu eine Veranstaltung geplant. Hollmann kritisierte die innerstädtische Verkehrssituation mit langen Rückstaus, für die auch die vier Bahnübergänge verantwortlich seien. Hollmann schwebt trotz des innerörtlichen vierspurigen Ausbaus der B 76 eine große Ortsumgebung ab Schnellmark/Altenhof bis zur L 265 bei der Kapelle Westerhal vor. Weitere Details sollen im September vorgestellt und diskutiert werden.

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