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Eckernförder Zeitung

12. Dezember 2017 | 00:11 Uhr

Eck-Town-City : Kinderstadt ein Riesenerfolg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

180 Kinder haben eine Woche lang in Eck-Town-City erlebt, wie eine Stadt funktioniert.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2015 | 06:05 Uhr

Eckernförde | Das war’s für dieses Jahr: Die Kinderstadt Eck-Town-City auf dem Gelände des Schulzentrums hat gestern Nachmittag für ein Jahr ihre Pforten geschlossen und 180 Bewohner zurück ins reale Leben entlassen. Rundherum glückliche Gesichter auf allen Seiten: „Es war alles total nett, auch die Erwachsenen“, sagte zum Beispiel die elfjährige Laura. „Es war alles gut nachgestellt, so dass man sehen konnte, wie es in der echten Berufswelt zugeht.“ Sie hat in dieser Woche im Kunstcafé, in der Sparkasse, der Wellness-Oase und im Rathaus gearbeitet, wobei sie als Mitarbeiterin des Ordnungsamtes unter anderem für die Überprüfung des Casinos zuständig war.

In der Kinderstadt können sich die Kinder täglich neue Jobs aussuchen, für die sie auch in der stadteigenen Währung „Ecki“ bezahlt werden. 20 Prozent gehen als Steuern ab. Davon werden zum Beispiel die Rathaus-Mitarbeiter, die Müllabfuhr, Polizei und Feuerwehr bezahlt. Andere Kinder machen sich mit einer pfiffigen Idee wie dem Casino selbstständig oder arbeiten als Angestellte in den Betrieben wie der Holzwerkstatt oder der Zeitung.

Auch Laurin (9) fand Eck-Town-City sehr gut: „Es gab viele schöne Jobs und es hat Spaß gemacht.“ Ihm hat die Arbeit im Krankenhaus und bei der Feuerwehr am besten gefallen. „Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei.“

Aber auch die 80 erwachsenen Helfer hatten gestern ein Lächeln auf den Lippen, so wie Rainer Fuhlendorff aus der Holzwerkstatt und Manfred Lilge aus der Zimmerei. „Es war toll, wie interessiert die Kinder waren“, sagt Manfred Lilge.

Die Organisatoren Simone Staack-Simon vom Lokalen Bündnis für Familie im Rathaus und Wilfried Lüthge von der Verkehrswacht zogen ein positives Fazit. Alles habe gut geklappt. Man werde sehen, ob im nächsten Jahr vielleicht 200 Kinder aufgenommen werden können. Rund 10  000 Euro kostet die Kinderstadt in jedem Jahr, auf Spenden und Sponsoren sei man angewiesen. Deshalb war es gut, dass gestern Nachmittag noch alle Erzeugnisse aus der Stadt – vom Vogelhaus bis zur Sitzbank – bei einer Versteigerung ihre Abnehmer gefunden haben. Über 600 Euro sind auf diese Weise zusammengekommen. Wer mehr erfahren möchte, kann sich den Blog im Internet unter „www.ecktowncity2015. wordpress.com“ ansehen, den die Kinder selbst erstellt haben.

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