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Konfi-Cup : Kickende Konfis: St. Nicolai fährt zum Nordkirche-Cup

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zehn Teams spielten beim „Konfi-Cup“ um den Titel. Die Kirchengemeinde St. Nicolai richtete das Turnier für Konfirmanden bereits zum fünften Mal aus. Dabei steht vor allem die Gemeinschaft im Vordergrund.

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2014 | 06:14 Uhr

Eckernförde | Zum 5. Mal hat die Kirchengemeinde St. Nicolai den „Konfi-Cup“, ein Fußballturnier für Konfirmanden des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde, ausgerichtet. Erstmals übernahm Bürgermeister Jörg Sibbel die Schirmherrschaft und eröffnete die Veranstaltung. „Es ist ein sehr schönes Turnier, weil es nicht nur um den sportlichen Wettkampf geht, sondern auch um den Austausch unter den Konfirmanden“, sagte Sibbel.

Zehn Teams kämpften in der Sporthalle am Schulzentrum Süd um den Pokal. Der Titelverteidiger aus Nortorf verlor im Halbfinale gegen die Bünsdorfer Jugendlichen mit 1:3 und wurde Dritter. Deutlich überlegen waren in diesem Jahr jedoch die Kicker der Kirchengemeinde St. Nicolai aus Eckernförde, sodass ein finaler 4:1-Sieg gegen Bünsdorf keine große Überraschung war.

Das letzte Tor des Turnieres schoss Laura Link. Zu den maximal zwölf Spielern einer Mannschaft müssen mindestens zwei Mädchen gehören. Die Torfrau des Eckernförder IF spielt eigentlich nicht auf dem Feld, hatte aber großen Spaß und zudem versprochen, ein Tor zu schießen. So war der Jubel am Ende groß, als ihr Team den Siegerpokal von Bürgermeister Jörg Sibbel überreicht bekam.

Pastor Dirk Homrighausen, der während des Turnieres mit Begeisterung an der Seitenlinie stand und sein Team anfeuerte, ist stolz, den Pokal nach vielen Jahren endlich einmal wieder mit nach Hause nehmen zu können. „Es hat unglaublichen Spaß gemacht. Wir haben vorher an sechs Freitagen trainiert und alle waren dabei und wollten spielen. Nun wollen wir mal sehen, was wir in Kiel reißen können.“ Am 12. April gilt es, beim Konfi-Cup der Nordkirche gegen die Sieger aus den anderen Kreisen zu bestehen.

Organisator Bernd Kuczynski zieht eine positive Bilanz: „Es war ein toller Tag. Ich sehe den Spaß in den Augen der Konfirmanden, aber vor allem in denen der Trainer. Das ist der größte Dank, den man bekommen kann.“ Homrighausen versäumte es nicht, sich an die zahlreichen Zuschauer zu wenden: „Es ist schön, dass sie alle zu dem zweitwichtigsten Sporterlebnis, neben den Olympische Spielen, gekommen sind.“ Überrascht über das große Besucheraufkommen ist auch Olaf Hoffmann von der Turnierleitung: „Es ist ein Wahnsinn, was hier los ist. Ich ziehe den Hut vor der Begeisterung. Das ist klasse.“

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