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Eckernförder Zeitung

22. August 2017 | 06:03 Uhr

Voller Erfolg : Kicken bis in die Nacht

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

64 Teilnehmer treten beim Tischkicker-Turnier des Freizeitkreises der Freiwilligen Feuerwehr Blickstedt an

Wer hätte gedacht, dass die Premiere des Kickerturnieres der Freizeitgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Blickstedt so ein Erfolg wird? Der Initiator am wenigsten: „Wir wussten gar nicht, was auf uns zukommt“, sagt Eugen Holubowsky. „64 Spieler haben sich angemeldet. Es war super. Ich habe keine negative Stimme gehört.“

Jedes Zweierteam bekam eine Nationalität zugelost und trat wie bei einer Weltmeisterschaft gegeneinander an. Das Gerätehaus der Feuerwehr wurde international geschmückt. Um den Teilnehmern möglichst viele Spiele zu ermöglichen, hatten sich die Organisatoren einen speziellen Modus ausgedacht. Die beiden letzten aus den Vierergruppen kämpften weiter um den B-Pokal. „So waren alle bis zum Ende dabei und keiner hatte das Gefühl früher nach Hause geschickt zu werden.“ Bis um 23.30 Uhr rollten die Bälle, der Weltmeister wurde jedoch noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Alle vier Trophäen aus der A-Pokalrunde blieben im Ort. Den Titel gewann das belgische Team, das aus Holubowsky und Hartmut Kliesow bestand. „Eigentlich soll der Veranstalter sich ja zurückhalten“, sagt der Sieger schmunzelnd. „Aber wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und Ehrgeiz entwickelt.“ Erfahren seien die beiden in der Sportart zwar nicht gewesen, trainierten aber an den vergangenen vier Mittwochabenden zusammen mit einigen Teilnehmern aus dem Dorf.

Zu den jüngsten Tischfußballern zählte Jannes Köpke (10). Gemeinsam mit seinem Freund wurde der Blickstedter Vierter in der B-Runde und nahm einen Pokal mit nach Hause: „Ich finde es super, dass hier im Ort so etwas gemacht wird. Es hat großen Spaß gemacht.“ Mit Begeisterung waren auch Brigitte Keller und Valentin Streibl dabei: „Es ist irre, was hier los ist“, sagt der zugezogene Bayer erfreut. „Toll, dass das Turnier so gut angenommen wird. Man lernt sich kennen und es entsteht ein bisschen mehr Zusammenhalt.“

Holubowsky ist sich sicher, dass das Turnier keine einmalige Veranstaltung war, doch als nächstes stehen das Public-Viewing anlässlich der Fußball-WM und das Kubb-Turnier (Wikingerschach) im Spätsommer vor der Tür.

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erstellt am 26.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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