Mitmachkonzert : „Keiner singt so schön wie Du“

Beim Schultütentanz machen alle mit.
Beim Schultütentanz machen alle mit.

Kinderliedermacher und Musikpädagoge Matthias Meyer-Göllner kommt mit neuem Programm ins Gemeindehaus in Gettorf

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06. Oktober 2014, 06:00 Uhr

Ein kinderleichtes Stündchen. Zu eingängigen Melodien wird gesungen, Geräusche gemacht, getrommelt, gerasselt und getanzt. Auf Einladung des Vereins Wohlder Kultur für Familien in Gettorf, früher Förderverein für Kinder und Familien, gab sich am Sonnabend zum zweiten Mal der 51-jährige Kinderliedermacher und Musikpädagoge Matthias Meyer-Göllner aus Kronshagen die Ehre im Gemeindehaus im Pastorengang. „Keiner singt so schön wie du“ nennt er sein aktuelles Mitmachkonzert für Kinder zwischen drei und zehn Jahren.

Bestimmt 50 Kinder sitzen aufgeregt auf Teppichstücken vor der Bühne. Und nochmal so viele Mütter und Väter auf Stühlen in Reihen dahinter. Matthias Meyer-Göllner kommt auf die Bühne. Er hat ein Hemd an mit bunten Kringeln drauf, winkt, nimmt seine Gitarre, stimmt ein paar Akkorde an und erzählt: Du wachst morgens auf, weil du schönen Gesang hörst, du gehst nach draußen und über dir zwitschert es, du gehst in die Stadt und bist verzaubert von den Straßenmusikanten. Dann singt er: „Dann singen wir zusammen, nicht einer singt allein. Ich hör dir so gern zu. Denn keiner singt so schön wie du!“ Sofort wiegen sich die Kinder im Takt, stimmen aufgefordert mit ein, singen „tweedledee“, „cocoricoo“ und „wagadiwag“. Um beim Mitmachkonzert mitzumachen muss man schlau sein. „Wer von euch ist schlau?“, fragt Matthias Meyer-Göllner. Alle Hände gehen hoch. Man rätselt um ein Glitzerding, das alles nachmacht. Der Spiegel, ja. Haben die Kinder auch einen Spiegel zu Hause? Was machen sie davor? „Gucken, ob wir gut aussehen, Haare kämmen, eincremen“, rufen sie. So wird ein Lied daraus. Dann braucht der Liedermacher mal ein gefährliches Tier. „Löwe“, rufen die Kinder. „Giftiger, mit einem Geräusch“, fordert der Liedermacher. „Klapperschlange“, rufen die Kinder. Sie klappern und zischen, und Matthias Meyer-Göllner singt vom Unfall auf der Klapperschlangen-Autobahn, wo der Klapperschlangen-Pannenhelfer kommt. „Könnt ihr mal eine Sirene machen?“ Kein Problem. Die Kinder machen alles mit.

Zum Schluss das Kuscheltiere-Spiel. Jetzt sind auch die Eltern dran, werden nach vorn gebeten. Kurz darauf tanzen Mütter und Väter ausgelassen mit ihren Kindern, lassen sie durch ihre Beine flutschen, werfen sie hoch und fangen sie wieder auf und alle singen: „So ein Haufen Kuscheltiere, warm und weich und schön. Wer gehört dazu? Ganz bestimmt auch du.“

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