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Kandidatensuche : Kein Vorsitzender für den Segelclub Eckernförde

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

SCE auf der Suche nach einem Nachfolger für Heinz Paasch / Pier-Sanierung soll im Winter beginnen

Eckernförde | Die Spannung auf der Generalversammlung des Segel-Clubs Eckernförde (SCE) war bei den 198 Wahlberechtigten am Sonnabendnachmittag schon spürbar, stand doch offen, ob sich unter den knapp 600 in Frage kommenden Mitgliedern des Vereins ein Kandidat oder eine Kandidatin für den Vorsitz findet, nachdem der vor einem Jahr kommissarisch gewählte Heinz Paasch nach knapp einem dreiviertel Jahr Amtszeit seinen Rücktritt angekündigt hatte. Dieser hatte auf Anfrage eines Mitglieds in einer elfminütigen Stellungnahme seine Gründe dargelegt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Doch ein Nachfolger wurde am Freitagabend nicht gefunden. „Dies hat keinerlei Einfluss auf die Geschäftsfähigkeit des Vorstandes“, betonte der zweite Vorsitzende Josef Bolthausen, der damit die Leitung der Versammlung übernahm.

Zugenommen hatte die Zahl der Gastlieger um mehr als 1000 Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr, was nicht nur dem guten Wetter geschuldet sei. „Ob sich das angesichts der geplanten Kurabgabe für Gastboote fortsetze, ist allerdings noch völlig offen“, so Bolthausen. Verhandlungen zusammen mit den weiteren Hafenbetreibern und der Stadt Eckernförde fänden allerdings in den nächsten Tagen statt. Mit Bedauern wurde mitgeteilt, dass die DGzRS zugunsten besserer öffentlicher Präsentation im Stadthafen ihren langjährigen Standort im SCE verlässt.

Die Jugendabteilung zeigte einen Film über ihre Aktivitäten. Die Zuschauer bekamen einen Einblick in den seglerischen Alltag von Wanderfahrten über Training bis hin zu Regatten mit europaweiter Teilnahme bekamen.

Ausführlich erläuterte Kassenwart Jörg Hülsen die gesunde Finanzlage des Vereins. Das beruhigte viele, denn dem Verein stehen erhebliche Instandhaltungsmaßnahmen bei der über Jahre hinweg abgesackten Versorgungspier ins Haus. Die Kosten dafür seien durch Rücklagen gedeckt, und der Baubeginn erfolge im kommenden Winter.

Die Notwendigkeit, einen hauptamtlichen Geschäftsführers im Club einzusetzen, teilte Hülsen nicht. Der Geschäftsbericht zeige, dass der Verein über Jahre sehr gesund dastünde und dass durch Kompetenz von rund 500 Mitgliedern genug Fachwissen im Verein existiere, um ihn weiterhin ehrenamtlich voranzubringen. Erhebliche Beitragssteigerungen wären die Folge, um einen Geschäftsführer zu entlohnen. „Das wäre dann auch der erste Schritt zur Marina, wollen wir das oder wollen wir uns auf Paragraf 2 unserer Satzung konzentrieren, bei dem es um die Förderung der sportlichen und seglerischen Betätigung seiner Mitglieder geht“, fragte Hülsen in die Runde.

Neu in den Vorstand wurden als Takelmeister Jan Michael Otto, als Obmann für Schulung und Prüfung Lutz Müller-Thomsen und als Obmann für Wettfahrten Cord Brandt gewählt. Wiedergewählt wurde Jörg Hülsen als Kassenwart, Silke Knudsen als Obfrau für Veranstaltungen, Erhard Rost als Obmann für Öffentlichkeitsarbeit, und bestätigt wurde Jugendwartin Marie-Ivonne Otisi-Schaarschmidt. Nicht alle zu Ehrenden waren anwesend, jedoch erhielten Mathias Matt für 50 Jahre, Dr. Jürgen Westphal und Dipl.Ing Klaus Reichenberger für 40 Jahre, sowie Michael Krack, Dr. Hellmut Andersen, Björn Nötzel und und Peter Mateoszus für 25 Jahre Mitgliedschaft die Ehrennadel. 

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