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Eckernförder Zeitung

13. Dezember 2017 | 10:34 Uhr

Weidefeld : Katzenbabys im November

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Tierheim hat 30 Welpen zu vermitteln

Noch immer warten im Tierheim Weidefeld zirka 30 Katzenbabys auf ein gutes Zuhause. „In diesem Jahr ist irgendwie alles später“, meint die Leiterin des Tierheims, Sabine Hegemann. „Eigentlich hatten wir gedacht, dass nach dem milden Winter die Katzen früher werfen, aber das war nicht so.“ Auch in den anderen Tierheimen im Umkreis werde dieses Phänomen beobachtet.

Die Mitarbeiterinnen des Tierheims freuen sich über jedes Tier, das sie in gute Hände vermitteln können. Aber sie fühlen sich auch für jedes einzelne verantwortlich. Deshalb wird es ab zirka Anfang Dezember einen Vermittlungsstopp geben. „Wir möchten auf gar keinen Fall, dass Tiere als Geschenk unterm Weihnachtsbaum liegen“, so Hegemann, „hier handelt es sich um Lebewesen und nicht um Geschenke, die später vielleicht den Weg aller Geschenke gehen und einfach entsorgt werden, wenn es nicht mehr passt.“

Denn passen muss es, wenn zum Beispiel eine Katze ins Haus geholt wird. Dazu führen die Mitarbeiterinnen zunächst Gespräche mit den Interessenten. Es ist zu klären, wer das Tier oder die Tiere versorgt, wenn die Halter verreisen. Auch muss bedacht werden, dass Kosten durch den Tierarzt auf den Halter zukommen. Auch die Frage der Zeit spielt eine Rolle. „Ich kann ein Katzenbaby nicht den ganzen Tag alleine lassen“, erklärt die Leiterin. Dann komme vielleicht eher ein älteres Tier in Frage, dass es gewohnt ist, tagsüber zu warten. Auch wenn Kinder im Haushalt leben, ist nicht jede Katze dafür geeignet. Oder wenn vielleicht schon ein Vogel im Haushalt lebt, kann die Anschaffung einer Katze zum Problem werden.

Wenn die neuen Besitzer einer Katze oder eines Katers gar nicht klar kommen, können die Tiere auch zurück gebracht werden, denn oft werden Dinge erst im Zusammenleben deutlich. „Wir stehen auch nach der Vermittlung für Fragen und bei Probleme zur Verfügung und den Menschen immer gerne zur Seite“, betont Hegemann, „die neuen Halter werden nicht alleine gelassen.“

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