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Sponsorenlauf : Karbyer Schüler verschaffen Kindern in Bolivien Zeit zum Spielen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Grundschüler erlaufen 2047 Euro. Spende für Casa Kappeln für die Unterstützung von Kindern in Bolivien.

Karby | Etliche Kilometer legten die Karbyer Grundschüler bei ihrem Spendenlauf im Mai zurück. Nun konnten die Kinder, die die meisten Sponsorengelder erlaufen hatten, den Gesamterlös der Schulaktion von 2047,30 Euro an Elfriede Blieske übergeben. Blieske ist Vorsitzende von Casa Kappeln.

Am Lauftag der Schule beteiligten sich 120 Kinder der ersten bis vierten Klasse für einen guten Zweck. Die Kinder suchten sich Sponsoren, die ihnen für jede gelaufene Minute 10 Cent spendeten. Wie lange sie laufen wollten, das stand den Kindern frei. Ob 15, 30 oder 60 Minuten war egal, nur mitmachen mussten alle, wie die Organisatorin des Lauftages und der Spendenaktion, Britta Neumann, berichtete. „Die Sponsoren finden war freiwillig. Daher freuen wir uns besonders, dass eine so große Geldsumme zusammengekommen ist“, stellte sie fest. „Die Kinder haben großartige Ergebnisse erzielt. Es wurde trotz des extrem heißen Wetters sogar eine Stunde gelaufen“, berichtete die Organisatorin stolz von den Schülern. Es gebe so viele Länder, wo es den Kindern viel schlechter gehe, als hier. „Daher ist es schön gewesen, dass Kinder etwas für Kinder tun.“

Das Laufen für den guten Zweck hat in der Karbyer Grundschule schon eine sehr lange Tradition. Dieses Mal wurde entschieden, den Erlös an den Verein Casa Kappeln zu geben und seine Aktivitäten zu fördern. „Selbstverständlich ist es auch wichtig, dass man weiß, dass das Geld tatsächlich in gute Hände kommt. Und bei Casa Kappeln ist das definitiv so“, stellte Neumann fest.

Elfriede Blieske, Vorsitzende von Casa Kappeln, dankte den Kindern und der Schule sehr für die Spende. Mit dem Geld werde ein Kinderhort in einem bolivianischen Bergdorf unterstützt. „Dort müssen Kinder nach der Schule noch arbeiten gehen, damit sich deren Familien die Schule überhaupt leisten können“, erzählte Blieske. Dank der Spende müssten die Kinder in Bolivien nun nicht ganz so viel arbeiten und hätten dadurch mehr Zeit für die Hausaufgaben und fürs Spielen, erklärte die Casa-Vorsitzende.

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erstellt am 27.Jun.2017 | 06:50 Uhr

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