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Chronik : Karbyer Chronik – Zeitreise in die Vergangenheit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Heimatnachmittag – Arbeitsgruppe Dorfchronik Karby stellt Zwischenergebnisse und Fotos vor

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2016 | 06:09 Uhr

Karby | Wenn alles wie geplant läuft, könnte im Herbst die gedruckte Ausgabe der Karbyer Dorfchronik erscheinen. Diese Hoffnung machte der ehemalige Bürgermeister Thomas Becker den vielen Gästen beim „Heimatnachmittag“ im Gasthof Nüser. Eingeladen hatte eine private vierköpfige Arbeitsgruppe, in der neben Becker auch Altbürgermeister Hans-Uwe Sorgenfrei, der ehemaligen Schriftwart der Feuerwehr, Peter Hansen und Sylvia Palenczat aktiv sind.

Sie hatten gleichzeitig die Bürger gebeten, wenn vorhanden, alte Fotos des Ortes oder von Veranstaltungen, Infos von Vereinen und Verbänden mitzubringen. Nach wie vor sucht die Gruppe Infos zu den Mitgliedern des Kirchenvorstandes, dem Kegelclub „Die Holzfäller“, den ehemaligen Gemeindearbeiter, dem Flötenkreis der Kirchengemeinde und auch zum Katastrophenwinter 1978/79. Wenig zu berichten gebe es außerdem zum Thema Jagd, so Becker.

Der Aufruf nach mehr Infos hatte Erfolg. So brachte Detlef Kieling vom „Treff der Eckernförder Eisenbahnfreunde im Eckernförder Museum“ ein Modell vom unmittelbar benachbarten Dörphof mit. Dies zeigt den früheren Ortskern im Jahr 1950. Zu sehen – der alte Gasthof Remien (zuletzt Diskothek) mit Scheune und angrenzenden Häusern und die Kleinbahnlinie Kappeln-Eckernförde samt Bahnhof. Das Modell wurde von den Besuchern besonders bestaunt.

Im Arbeitskreis kümmert sich Thomas Becker um Infos, Bilder und Daten. Er hatte schon immer vorgehabt, eine Chronik zu schreiben, erklärte er, und deshalb vor über 25 Jahren begonnen, entsprechendes Material zu sammeln. Peter Hansen ist der Fachmann für den Bereich „Feuerwehr“, Hans-Uwe Sorgenfrei für Kleingärten, Torf, Moor und Katastrophen und Sylvia Palenczat aus Thumby – früher Karby – für Landschaft, Pferde und Kindergärten. Sie hatte auch den Impuls dafür gegeben, dass die Arbeitsgruppe vor gut einem Jahr mit der Arbeit begann.

Die Chronik wird mit Text und Bildern rund 400 Seiten stark werden, sagte Becker. Es wird mit rund 25  000 Euro Produktionskosten gerechnet. Daher hoffen die Heimatforscher darauf, Sponsoren zu finden.

Zurzeit seien nahezu alle Artikel fertig. Jetzt gehe es um die Auswahl der Druckerei, um dann auch genaue Kosten zu ermitteln. Bevor aber die Chronik in den Händen der Bürger landet, muss die Finanzierung geklärt werden, stellte Becker fest. Nach so viel Einführung, gab es viele alte Fotos zu sehen. Dabei stellte Becker den historischen Fotos aktuelle Ansichten gegenüber. Dabei staunten die Besucher, wie sehr sich der Ort in den letzten 100 Jahren verändert hat.

Nach einer Pause wurden Bilder der Kindergilde aus dem Jahr 1962 gezeigt. Dort konnten sich viele Ehemalige oder Freunde wieder erkennen.

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