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Verkehr : Karby hofft auf zweiten Kreisverkehr

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Karbyer Gemeindevertretung lässt Verkehrsbehörde Realisierung eines weiteren Kreisels an der Ostseestraße prüfen.

Karby | Es wird zu schnell gefahren, besonders in der Kurve der Ostseestraße in Richtung Schönhagen, wo es nach Brodersby und Karby abgeht. Für die Karbyer Gemeindevertreter unter Vorsitz von Klaus-Dieter Moese (SPD) angesichts auch zahlreicher Unfälle und beinahe Unfällen, ein Grund, die Kreuzung durch einen Kreisverkehr zu entschärfen. Einstimmig wurde Dienstagabend der Bürgermeister beauftragt, bei der Straßenverkehrsaufsicht des Kreises die Einrichtung zu beantragen, beziehungsweise seine Realisierung prüfen zu lassen. Auch wenn alle Fraktionen eine solche Lösung begrüßen würden, so sind sie doch realistisch. „So einfach, wie es beim ersten Kreisel ging, wird es jetzt nicht gehen“, prophezeite Moese.

Bereits eine positive Antwort hat die Gemeinde für eine neue Asphaltdecke auf der K 63 innerhalb der Ortslage erhalten. Der Kreis plant die Deckenerneuerung im Sommer vorzunehmen, wie Moese berichtete. Vorher sollen zahlreiche begleitende Arbeiten ausgeführt werden. Dabei geht es unter anderem um die Erneuerung von Einläufen und Rinnen. Die Vertreter stimmten Kosten von rund 70  000 Euro zu. 50  000 Euro sind bereits im Haushalt 2016 eingestellt, der Rest wird über den ersten Nachtrag 2016 bereitgestellt. Ausschreibung und Vergabe erfolgt durch den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV).

Die Jahresrechnung 2015 wurde von den Gemeindevertretern beschlossen. Karlheinz Hauser (KWK) stellte die Zahlen vor und stellte fest, dass der Haushalt recht positiv zu bewerten sei. Trotz Entnahme von rund 120  000 Euro in 2015 aus der Rücklage, weise diese für 2016 noch 143  000 Euro auf.

> Bereits vergeben kann der Bürgermeister einen Auftrag zur Rissbeseitigung auf den Gemeindestraßen. Es liege ein Angebot für 1500 Meter Risse vor, die ausgefräst und anschließend verfüllt werden sollen, berichtet Moese. Es wird mit Kosten von rund 5500 Euro gerechnet.

> In der Straße „Am Ziegelteich“ soll eine neue Straßenleuchte installiert werden. Der Bürgermeister wird ermächtigt, eine Laterne anzuschaffen und auch entsprechende Tiefbauarbeiten zu vergeben. Im Bauausschuss war die Rede von 1000 bis 1500 Euro.

> Die Tore am Feuerwehrgerätehaus müssen ersetzt werden. Es sollen zwei elektrisch betriebene Sektional-tore angeschafft werden. Die bisherigen Tore sind 35 Jahre alt und weisen Mängel auf, erläuterte Frank Hertwig (KWK) und Feuerwehrmitglied. Es wird mit rund 10  000 Euro Kosten gerechnet. Die Elektroarbeiten bot die Feuerwehr an, in Eigenleistung zu erbringen.

> Mit 500 Euro wird der Helferkreis Nordschwansen in 2016 unterstützt. Zugleich lobten die Gemeindevertreter das große Engagement der Helfer, das Beachtung findet, sagte Hauser.

In den Ausschüssen der Gemeinde wurden zahlreiche Umbesetzungen vorgenommen. So wird das bürgerliche Mitglied Oliver Jensen im Bauausschuss durch Wolfgang Lade auf Vorschlag der SPD ersetzt. Für das bürgerliche Mitglied Tanja Thurau im Finanzausschuss rückt auf SPD Vorschlag Klaus-Dieter Moese nach. Im Ausschuss für Soziales und Kultur rückt für das bürgerliche Mitglied Tanja Thurau Syndi Asser nach.

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erstellt am 24.Mär.2016 | 06:18 Uhr

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